Frau filmt Katzen, damit den Tieren geholfen wird

Wheaton - Die US-Amerikanerin Krystyna Domagala (32) arbeitete als Naturkunde-Lehrerin im Bundesstaat Ilinois, bis sie ihren Beruf an der Addison Trail High School aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Jetzt tut sie Tieren etwas Gutes. Insbesondere Katzen haben es ihr angetan.

Zwei der Miezen aus dem US-amerikanischen Tierheim.
Zwei der Miezen aus dem US-amerikanischen Tierheim.  © Facebook Screenshot DuPage County Animal Services

Freiwillig meldete sich die 32-Jährige beim DuPage County Animal Services und hat dort als Volunteer bereits mehr als 500 Stunden Arbeit in das Tierheim investiert.

Wie der Daily Herald schreibt, kümmert sich die Frau um zahlreiche Bürotätigkeiten, betreut die Besucher und verbringt viel Zeit im Katzenraum. Um die Miezen an den Mann oder die Frau zu bringen, d.h. den Tieren einen neuen Besitzer zu vermitteln, hat sich Domagala etwas ganz Besonderes ausgedacht: Videos.

Diese Clips werden anschließend auf den Social-Media-Kanälen der Tier-Einrichtung hochgeladen.

"Wenn du wissen willst, wie diese Katze am Wochenende auf deinem Schoß sitzen wird, brauchst du ein Video", erklärt die Frau gegenüber Daily Herald, warum sie sich die Mühe macht, die Samtpfoten zu filmen.

Ziel der Katzen-Videos sei es die Persönlichkeit der Tiere festzuhalten.

Krystyna Domagala: "Ich bin definitiv eine verrückte Katzendame"

Nicht jedem Miezekätzchen ergeht es prima. Eine Tierheim-Katze, die in einer Lebendfalle sitzt (Symbolbild).
Nicht jedem Miezekätzchen ergeht es prima. Eine Tierheim-Katze, die in einer Lebendfalle sitzt (Symbolbild).  © Carsten Rehder/dpa

Manche der Clips sind dabei sogar kürzer als eine Minute. Dennoch haben diese bereits manchem Tierchen geholfen, ein neues Zuhaue zu finden. Nicht nur für die Veranschaulichung ist die Arbeit Domagalas wichtig.

Indem sie sich mit den Katzen zusammensetzt, werden diese sozialisiert und haben weniger Stress. Die Rechnung ist dabei ganz simpel. Weniger gestresste Tiere werden seltener krank und häufiger vermittelt.

Ganz von ungefähr kommt das Engagement von Krystyna Domagala aber nicht. Sie gibt zu, dass sie schon immer von Katzen ein wenig besessen war.

"Sie sind so charmante kleine Wesen", meint die Katzenfreundin. "Sie lieben zu kuscheln und zu spielen", stellt die Frau fest, die daheim selbst Besitzerin zweier Miezekätzchen ist, die auf die Namen Dizzy (13 Jahre alt) und Frankie (7) hören.

Ich bin definitiv eine verrückte Katzendame", meint die Volunteer-Lady. Doch wenn die eigene Verrücktheit zu solch guten Taten umgewandelt wird, ist das egal. Schön, dass es Menschen wie Krystyna Domagala gibt.

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