Wie gemein! Brandstifter tötet kleine Kälbchen

Ein Brandstifter zündete einen Kälbchen-Stall bei Leipzig an.
Ein Brandstifter zündete einen Kälbchen-Stall bei Leipzig an.

Von Alexander Bischoff

Kitzen - Wie herzlos muss dieser Brandstifter sein! In Kitzen (Landkreis Leipzig) hat ein Unbekannter einen Kälbchen-Stall angezündet. Vier Tiere verbrannten, vier weitere wurden verletzt.

Es war kurz nach 2 Uhr, als das Stroh im offenen Stall der Agrarprodukte-Genossenschaft Kitzen plötzlich in Flammen stand. Die in so genannten Kälberiglus stehenden Tiere gerieten in Panik.

„Es waren etwa 15 Tiere, die zu diesem Zeitpunkt dort untergebracht waren, erst zwei bis fünf Wochen alt“, berichtet Genossenschafts-Vorstand Thomas Rößner (35). Dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr sei es zu verdanken, dass die meisten Tiere gerettet werden konnten.

Doch vier Kälbchen bekamen die Helfer nicht mehr rechtzeitig aus den Iglus. Sie verbrannten qualvoll. Vier weitere Tiere erlitten Brandverletzungen.

Seit dem Vormittag sind Ermittler der Kripo vor Ort. „Wir gehen von Brandstiftung aus“, sagte Polizei-Sprecherin Birgit Höhn zu MOPO24. Wer hinter dieser gemeinen Tat steckt, ist auch Agrar-Chef Rößner ein Rätsel.

„Wir sind weder bedroht worden, noch haben wir mit jemandem Ärger“, sagt er. Allerdings hat auch sein Betrieb schon leidvolle Erfahrungen mit Vandalismus machen müssen. „Im letzten Jahr hat jemand ein geklautes Motorrad in einem unserer Ställe abgefackelt“, so Rößner.

Die Agrarprodukte-Genossenschaft beherbergt in Kitzen 850 Milchkühe. Deren Milch kann man sogar selbst zapfen. Die Firma betreibt in Kitzen und in Leipzig Milch-Tankstellen.

Dabei mussten vier Tiere qualvoll sterben, vier weitere wurden verletzt.
Dabei mussten vier Tiere qualvoll sterben, vier weitere wurden verletzt.
Dieses Kälbchen hatte riesiges Glück! Es wurde genau fünf Minuten nach dem Brand geboren.
Dieses Kälbchen hatte riesiges Glück! Es wurde genau fünf Minuten nach dem Brand geboren.

Fotos: Fotojump


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