Kaum zu glauben, was wir in einer Pilzdose fanden!

Sieben Zentimeter lang, über einen Zentimeter breit: Wie gelangte dieser Ast in die Dose?
Sieben Zentimeter lang, über einen Zentimeter breit: Wie gelangte dieser Ast in die Dose?

Von Hermann Tydecks

Dresden - Sie wollte eine leckere Champignon-Creme-Suppe für ihre Kinder zubereiten. Doch als die Dresdnerin Jeannette Röhr (41) in ihrer Küche eine Pilzdose öffnete, traute sie ihren Augen nicht.

„Beste Ernte“, preist der Hersteller auf seiner Champignon-Konservendose (III. Wahl, geschnitten) an. Trotzdem ist Jeannette Röhr daran erst mal der Appetit vergangen.

Als sie die Dose öffnete, entdeckte sie einen Holzast, stattliche sieben Zentimeter lang. „Ich kann’s gar nicht glauben“, ärgert sich die gelernte Restaurantfachfrau und EU-Frührentnerin. „Wie kommt nur so ein großer Fremdkörper in die Dose?“

Vor elf Tagen kaufte Jeannette Röhr die Dose in einem Netto-Discounter (Bürgerstraße). Immerhin bot ihr ein Mitarbeiter später an, den Einkaufspreis (49 Cent) zu erstatten.

„Ums Geld geht’s mir nicht“, sagt Frau Röhr. „Ich will wissen, wie so etwas überhaupt passieren kann.“

Und so versuchte sie, sich beim Hersteller der Dose selbst zu beschweren. Doch einen Firmennamen konnte sie nicht ausfindig machen. Dann wandte sie sich an die Netto-Unternehmenszentrale im bayerischen Maxhütte-Haidhof, schickte via E-Mail gleich Bilder des Holzes mit.

„Der Lieferant prüft Ihre Reklamation bereits“, antwortete der Kundenservice. Doch das wird dauern. Jeannette Röhr wartet gespannt auf die Erklärung. Die Lust auf Champignons ist der Familie ohnehin vergangen.

Von wegen „Beste Ernte“: Jeannette Röhr (41) und Tochter Anna-Lena (10) ist der Appetit auf Champignons nach dem Holzfund vergangen.
Von wegen „Beste Ernte“: Jeannette Röhr (41) und Tochter Anna-Lena (10) ist der Appetit auf Champignons nach dem Holzfund vergangen.

Fotos: Petra Hornig


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