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Wird bei der No-PEGIDA-Petition manipuliert?

Dresden – Die Online-Petition „Für ein buntes Deutschland“ gegen PEGIDA fand in kürzester Zeit riesigen Zuspruch. Bis Dienstag sammelte Initiator Karl Lempert bereits gut 232.000 Stimmen. Aber: Mit ein paar Klicks und verschiedenen E-Mail-Adressen kann eine Person dabei beliebig oft „unterschreiben“. Ist die Online-Petition manipulierbar?
Das Onlineformular (rechts) kann beliebig oft ausgefüllt werden - von einer Person.
Das Onlineformular (rechts) kann beliebig oft ausgefüllt werden - von einer Person.

Von Matthias Kernstock

Dresden – Die Online-Petition „Für ein buntes Deutschland“ gegen PEGIDA fand in kürzester Zeit riesigen Zuspruch. Bis Dienstag sammelte Initiator Karl Lempert aus Hannover bereits gut 232.000 Stimmen.

Aber: Mit ein paar Klicks und verschiedenen E-Mailadressen kann eine Person dabei beliebig oft „unterschreiben“. Ist die Online-Petition manipulierbar?

Ja. Es geht ganz einfach.

Nachdem man das Onlineformular der Abstimmung ausgefüllt hat, löscht man einfach den „Cache“ seines Onlinebrowsers. Dadurch „vergisst“ die Seite, dass diese Person bereits abgestimmt hat.

Lediglich eine andere E-Mailadresse ist noch nötig, um beliebig oft zu unterschreiben. Ein Video zeigt sogar wie’s geht.

Deutschlandchef der Petitionsplattform "change.org": Gregor Hackmack.
Deutschlandchef der Petitionsplattform "change.org": Gregor Hackmack.

Initiator ist Karl Lempert: „Meine Forderung an uns alle lautet: 1.000.000 Unterschriften gegen Pegida! Macht mit, teilt, unterschreibt – für ein „Buntes“ Deutschland!“, schreibt er auf seiner Petitionsseite.

Dem Aufruf sind bereits über 232.000 Menschen gefolgt.

Doch haben hier wirklich alle nur einmal mit ihrem Namen unterschrieben? Niemand kann kontrollieren, wie oft Max Mustermann seinen Cache geleert hat und unter anderem Namen doppelt, dreifach oder noch öfters abgestimmt hat.

Wahlbetrug im digitalen Zeitalter nennt es mancher Kritiker.

Allerdings weist change.org die Vorwürfe der Manipulierbarleit ihrer Petitionen grundsätzlich zurück: "Solche Versuche kommen selten vor, aber sie werden von uns bemerkt, unterbunden und das Abstimmungsergebnis korrigiert. Wir haben eine ganze Reihe von technologischen Sicherheitsmaßnahmen und ein Team von Softwareingenieuren, die Muster in systematischen Verfälschungsversuchen erkennen und abstellen können."

Nahm die Unterschriften der "Gema"-Petition persönlich entgegen: die damalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.
Nahm die Unterschriften der "Gema"-Petition persönlich entgegen: die damalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

Doch kann die Petition mehr als ein „politisches Signal“ zu sein?

Der Deutsche Bundestag bietet eine Plattform an, bei der Online-Petitionen eingereicht werden können. Bewirken wird die No-Pegida-Petition aber nur etwas, wenn die Medien darüber berichten und damit eine politische Diskussion angeschoben wird. "Einfordern" kann man mit einer Petition tatsächlich gar nichts.

Sprich: Sie muss Aufmerksamkeit bekommen – sowohl online, als auch offline.

Eine erfolgreiche Online-Petition war "Gegen die Tarifreform 2013 - Gema verliert Augenmaß".

Ein Thema, bei dem jeder mitreden konnte. 300.000 Menschen haben diese Internet-Petition unterschrieben. Als die Unterschriften der Bundesjustizministerin übergeben wurden, hat die Gema die Reform kurze Zeit später auf Eis gelegt.

Was Karl Lempert mit 1 Millionen Unterschriften unternehmen will, schreibt er nicht in seine Forderung. Immerhin ist ein Zwischenziel erreicht. Die Medien berichten.

Pro-PEGIDA-Kampagne derweil gestoppt

Die Pro-Pegida Petition wurde gestoppt.
Die Pro-Pegida Petition wurde gestoppt.

Auch die PEGIDA warb parallel bei selben Portal (change.org) um Unterstützungsunterschriften. Doch am Montage stoppte der anonyme Initiator von „Pro-PEGIDA“ seine Petition!

Das bestätigte ein Sprecher von change.org. Begründung: Zu viele Kommentare hatten gegen Regeln verstoßen - viele waren rassistisch.

Change.org selbst habe schon „das Schlimmste“ gelöscht. Die Aktion mit zuletzt 37 110 Unterstützern galt als Antwort auf die Initiative „Für ein buntes Deutschland“.

Fotos: change.org, architectsofthefuture.com

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