"Schwitz' lass nach"! Hammer-Hitzewelle rollt auf Hessen zu

Offenbach - Die deutschlandweite Hitzewelle trifft nächste Woche Hessen wohl besonders stark. "Vor allem entlang des Rheins wird es mit am wärmsten", sagte Meteorologe Christian Herold vom Deutschen Wetterdienst (DWD).

Fotomontage: In der Mainmetropole Frankfurt könnte sogar die 40-Grad-Marke geknackt werden (Symbolbild).
Fotomontage: In der Mainmetropole Frankfurt könnte sogar die 40-Grad-Marke geknackt werden (Symbolbild).  © DPA/Wetteronline

Schon am Montag werde es um die 35 Grad warm, am Mittwoch soll die Hitze dann ihren Höhepunkt erreichen. Ob auch die 40-Grad-Grenze falle, sei aber noch unsicher.

"Es ist eine außergewöhnliche Situation", meinte Prof. Andreas Matzarakis, Leiter des Zentrums für Medizin-Meteorologische Forschung in Freiburg. Über Europa hänge ein Hochdruckgebiet, dessen Wirkung von einem Tiefdruckgebiet über dem westlichen Atlantik noch verstärkt werde.

Gepaart mit einer hohen UV-Belastung kann die Hitze zur Gefahr für die Gesundheit werden. Sonnenstich, Sonnenbrand, Hitzeerschöpfung, Hitzebelastung - vor allem kleine Kinder und ältere Menschen sind dafür anfällig.

Die Hitzewelle bringt zwar jede Menge Sahara-Staub mit nach Deutschland, der die Wirkung der Sonne dämpfen könnte. Doch laut Matzarakis könne dieser auch die Atemwege belasten.

"Ganz wichtig ist: Aktivität reduzieren, die Sonne meiden und versuchen, die Innenräume kühl zu halten, damit man einen erholsamen Schlaf bekommt", rät Matzarakis. Denn die Hitze soll mindestens vier Tage bleiben.

Dann helfe nur: Viel trinken und kühle Orte aufsuchen.

Titelfoto: DPA/Wetteronline

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