Radlerin gerät in Lkw-Sog und wird in Graben geschleudert

 Eine zwischenzeitliche Obduktion habe ergeben, dass der Radfahrer an den Folgen seiner Kopfverletzungen starb. (Symbolbild)
Eine zwischenzeitliche Obduktion habe ergeben, dass der Radfahrer an den Folgen seiner Kopfverletzungen starb. (Symbolbild)  © 123RF (Symbolbild)

Wiedemar - Weil offenbar der Sicherheitsabstand nicht eingehalten worden war, wurde eine Frau (60) auf der S1 schwer verletzt.

Die 60-Jährige war am Mittwoch gegen 12.15 Uhr mit dem Fahrrad unterwegs, als ein ungarischer Sattelzug an ihr vorbeirauschte. Durch den starken Sog konnte sich die Radlerin nicht auf ihrem Bike halten und wurde in einen Graben geschleudert.

Durch den Sturz verletzte sich die Frau so stark, dass sie mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden musste. Der Lkw-Fahrer (23) erlitt einen Schock. Er wurde am Unfallort ärztlich behandelt. Eine Zeugin (23) hatte nach dem Unfall die Polizei informiert.

An dem Sattelzug und dem Fahrrad entstand ein Schaden von etwa 2.300 Euro.

Gegen den 23-Jährigen wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Titelfoto: 123RF (Symbolbild)


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0