Niederlage in Bochum: Union geht im Aufstiegsrennen erneut leer aus

Die Bochumer jubeln nach dem Ausgleichstreffer.
Die Bochumer jubeln nach dem Ausgleichstreffer.  © DPA

Bochum - Nach zwei sieglosen Spielen in Folge wollte der 1. FC Union Berlin beim VfL Bochum endlich wieder wichtige drei Zähler einfahren, um den Anschluss an die Aufstiegsplätze nicht zu verpassen. Doch schwierige Platzbedingungen sollten ihren Tribut in einer sonst spannenden Partie fordern.

Es begann furios. Bereits in der 4. Spielminute musste Bochums Schlussmann Felix Dornebusch hinter sich greifen. Christoph Trimmel schickt mit einem lange Pass Sebastian Polter auf die Reise. Verteidiger Felix Bastians kommt allerdings nicht früh an den Ball, so dass dem Berliner durch einen Schuss aus spitzem Winkel der Führungstreffer gelang.

Danach entwickelte sich die Partie mit Chancen auf beiden Seiten, wobei die Hausherren mehrfach gute Chancen liegen ließen. Die schwierigen Platzbedingungen trugen noch ihren Anteil dazu bei, dass sich die eine oder andere brenzliche Situation ergab.

Kurz vor der Pause (40. Minute) gelang den Bochumern dann doch noch der Ausgleich durch einen abgefälschten Schuss. Kevin Stöger kommt im Strafraum zum Schuss, den Toni Leistner unglücklich und unhaltbar für Jakub Busk ablenkt.

Ein Duell auf Augenhöhe

Jens Keller kann mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden sein.
Jens Keller kann mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden sein.  © DPA

Mit kleinen Nickligkeiten sollte die zweite Hälfte beginnen. Doch die Berliner fanden schnell wieder in die Spur.

Akaki Gogia und Toni Leistner hatten zweimal den Führungstreffer auf dem Fuß, doch Bochum erhöhte danach kontinuierlich den Druck auf die Gäste.

Wirklich zwingend waren beide Mannschaften nicht unterwegs. Doch in der 87. Minuten klingelte es im Kasten von Jakub Busk.

Lukas Hinterseer gelingt nach Vorarbeit von Johannes Wutz der Treffer zum 2:1-Endstand.

Für die Eisernen brechen damit harte Zeiten an. Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen, hingt man nun mit zwei Punkten hinter dem 1. FC Nürnberg auf dem Relegationsplatz hinterher.

Gehen den Berliner zum Ende der ersten Saisonhälfte die Kräfte aus? Im Heimspiel am 9. Dezember gegen Dynamo Dresden muss eine Wende her, sonst droht der Traum vom Aufstieg zu platzen.

Simon Hedlund (r.) im Zweikampf mit Bochums Kevin Stöger, der vor ihm an den Ball kommt.
Simon Hedlund (r.) im Zweikampf mit Bochums Kevin Stöger, der vor ihm an den Ball kommt.  © DPA

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