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Erneute Attacken: Hitlergruß und Flaschenwurf in Bischofswerda

Bischofswerda - In der zweiten Nacht hintereinander hat es vor der Flüchtlingsunterkunft in Bischofswerda Unruhen gegeben. Nachdem rund 70 Asylkritiker eine Spontandemonstration anmeldeten, kam es erneut zu Zwischenfällen. Erinnerungen an Heidenau und Freital werden wach.
Rund 40 Asylkritiker marschierten am Freitagabend durch Bischofswerda.
Rund 40 Asylkritiker marschierten am Freitagabend durch Bischofswerda.

Von Matthias Kernstock

Bischofswerda - In der zweiten Nacht hintereinander hat es vor der Flüchtlingsunterkunft in Bischofswerda Unruhen gegeben. Nachdem eine Spontandemo mit 40 Asylkritikern und Rechten angemeldet wurde, kam es erneut zu Zwischenfällen. Erinnerungen an Heidenau und Freital werden wach.

Die Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte in Sachsen sind nicht neu und sie nehmen kein Ende.

Erst im August rückte Heidenau in den Fokus der Öffentlichkeit, als es taglang zu heftigen Ausschreitungen zwischen Rechten, Linken und der Polizei vor einer Flüchtlingsunterkunft in einem ehemaligen Baumarkt kam. Die "Schande von Heidenau" übertraf sogar noch die Vorfälle in Freital. Dort randalierte der braune Mob ebenfalls vor einer Asylunterkunft. Ein 57-jähriger Renter zeigte am Rande einer Demo Anfang August hemmungslos den Hiltergruß.

Trauriger Höhepunkt war eine Freitalerin, die gegenüber MOPO24 sagte, dass es nicht schlimm sei, Steine auf Menschen zu werfen, solange es keine Deutschen träfe.

Jetzt gelangt Bischofswerda zu zweifelhafter Bekanntheit: Als Flüchtlinge in der Nacht zu Freitag in die Halle eines früheren Bekleidungsbetriebs in Bischofswerda einzogen, versuchten Asylkritiker und Rechte, den Eingang zu der Halle zu versperren. Bilanz: Polizeieinsatz, Beleidigungen, Volksverhetzung.

Die Demonstranten warfen eine Glasflasche auf einen Bus mit Flüchtlingen.
Die Demonstranten warfen eine Glasflasche auf einen Bus mit Flüchtlingen.

Wie die Polizei Görlitz am Sonnabend mitteilt, ist es auch in der Nacht zu Samstag zu Unruhen vor der Asylunterkunft in Bischofswerda gekommen.

Da weitere Busse mit Flüchtlingen in der großen Kreisstadt am Samstag eintrafen, meldeten Asylgegner vor Ort eine Spontanversammlung an. Ca. 40 Einwohner marschierten gegen 19 Uhr durch die Stadt, versammelten sich gegen 20 Uhr mit etwa 30 weiteren Schaulustigen wieder an der Belmsdorfer Straße vor der Flüchtlingsunterkunft für 400 Asylbewerber.

Die Versammlung wurde kurze Zeit später für beendet erklärt. Gut 100 Asylgegner blieben trotzdem vor der Asylunterkunft, blockierten zeitweise die Einfahrt zur Erstaufnahmeeinrichtung.

Als ein dritter Bus mit Flüchtlingen kurz nach 21:00 Uhr die Unterkunft anfuhr, kam es zu ersten Ausschreitungen. Aus den Reihen der Asylkritiker wurde eine Glasflasche gegen den Bus mit Flüchtlingen geworfen.

Etwa 100 Asylgegner hatten sich bis 21 Uhr vor der Flüchtlingsunterkunft in Bischofswerda versammelt.
Etwa 100 Asylgegner hatten sich bis 21 Uhr vor der Flüchtlingsunterkunft in Bischofswerda versammelt.

Im weiteren Verlauf des Polizeieinsatzes zeigten zwei Rechte den Hitlergruß. Die Polizei konnte die beiden 18 und 34 Jahre alten Männer stellen.

Als gegen 24:00 Uhr fuhr der vierte und letzte Reisebus mit Asylbewerbern die Erstaufnahmeeinrichtung anfuhr, gingen auch die letzten Asylgegner nach Hause.

Die Bilanz die Abends: Die Polizei leitete gegen den Flaschenwerfer ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung ein. Gegen die beiden Männer, die den Hitlergruß zeigten, wurde ein Strafverfahren wegen dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.

Nach zwei Abenden mit rechten Protesten wird die Flüchtlingsunterkunft in Bischofswerda nun besonders geschützt. Die Polizei richtet einen Kontrollbereich ein, in dem ohne zusätzlichen Grund Personen überprüft, Platzverweise ausgesprochen und Aufenthaltsverbote erteilt werden können.

Die Asylgegner zogen von der Erstaufnahmeeinrichtung über die Ernst-Thälmann-Straße, die Putzkauer Straße und die Belmsdorfer Straße.
Die Asylgegner zogen von der Erstaufnahmeeinrichtung über die Ernst-Thälmann-Straße, die Putzkauer Straße und die Belmsdorfer Straße.

Fotos: Rico Löb

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