Bank in Burka überfallen, doch der Plan geht schief

Wien – Am Freitag kam in Wien-Floridsdorf eine Person in Burka in eine Bankfiliale. Kurz nachdem sie das Gebäude betreten hatte, zückte sie eine Pistole.

Die Wiener Polizei fahndete sofort nach dem flüchtigen Burkaträger (Symbolbild).
Die Wiener Polizei fahndete sofort nach dem flüchtigen Burkaträger (Symbolbild).  © DPA

Wie sich herausstellte, handelte es sich bei der Person unter der Burka um einen Mann, der sich für den Banküberfall so verhüllt hatte. Zusätzlich trug er laut Polizei eine Sonnenbrille und Handschuhe. Mit seiner Waffe bedrohte er einen Kunden (54) und zwei Mitarbeiterinnen (17, 26) und forderte Bares.

Dass eine der Frauen plötzlich laut zu schreien anfing, brachte ihn allerdings ordentlich aus der Fassung. Wie die Polizei berichtet, wurde er nervös, steckte die Waffe weg und holte aus seinem Koffer eine Pfefferspray. Damit sprühte er in Richtung des Kunden und der Angestellten.

"Danach flüchtete er ohne Beute. Bei der sofort eingeleiteten Alarmfahndung konnte der Flüchtige vorerst nicht festgenommen werden", erklärte ein Polizeisprecher.

Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos.


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