Illegale Fabrik in Wien: Chinesen produzieren Teigtaschen wie am Fließband

Wien - Nur für den Eigenbedarf? Kaum zu glauben, was die Finanzpolizei im Wiener Stadtteil Favoriten kürzlich vorfand. In einer Wohnung produzierten sechs Chinesen enorme Mengen an Teigtaschen - verdeckt und ohne gewerbliche Anmeldung.

In Wien stellten sechs Chinesen illegal Unmengen von Teigtaschen her. (Symbolbild)
In Wien stellten sechs Chinesen illegal Unmengen von Teigtaschen her. (Symbolbild)  © 振亚 范/123RF

Laut Bericht von heute.at sollen sich einige der sechs Chinesen illegal in Österreich aufgehalten haben.

Sie teilten sich zusammen eine Privatwohnung im Wiener Stadtteil Favoriten und stellten im Wissen ihres Vermieters große Mengen Teigtaschen her.

Vergangene Woche wurde die illegale und nicht angemeldete Kleinfabrik schließlich von der Polizei entdeckt. Beim Betreten der Wohnung wurden vier Chinesen in flagranti erwischt, sie befüllten gerade die Teigtaschen. Die zwei anderen "Köche" versteckten sich in einem Schrank.

Bei der Befragung des Mieters antwortete dieser: "Die ess' ich alle selber!" Doch als die Beamten riesige Gefrierschränke mit Tausenden gelagerten Teigtaschen vorfanden, schien das Argument vom Eigenbedarf nicht mehr wirklich glaubwürdig.

Neben den Köstlichkeiten kamen außerdem 48 Stangen Zigaretten zum Vorschein, die von der Zollfahndung beschlagnahmt wurden.

Die Polizisten verhafteten alle sechs Arbeiter, da diese keine Papiere bei sich trugen. Die Finanzpolizei sucht nun nach dem Auftraggeber der illegalen Teigtaschen-Fabrik.

In der Wohnung fanden sich mehrere Gefrierschränke mit Tausenden Teigtaschen. (Symbolbild)
In der Wohnung fanden sich mehrere Gefrierschränke mit Tausenden Teigtaschen. (Symbolbild)  © Montage: magraphics/123RF

Titelfoto: 振亚 范/123RF


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