"Mörtel" und Lindsay Lohan streiten sich schon jahrelang um Geld

Richard Lugner im feinen Zwirn hat mittlerweile einen Privatdetektiv eingeschaltet.
Richard Lugner im feinen Zwirn hat mittlerweile einen Privatdetektiv eingeschaltet.  © DPA

Wien - Für einen Millionär wie Richard Lugner (85) spielt Geld eigentlich kaum eine Rolle. Dennoch streitet sich der Bau-Mogul aus Österreich mit Schauspielerin Lindsay Lohan um sage und schreibe 170.000 Euro. Es geht jedoch nicht nur um die hohe Summe, sondern vielmehr auch um Recht und das Prinzip.

2010 hatte "Mörtel" die Sängerin als Ehrengast zum Wiener Opernball in die Alpen-Hauptstadt eingeladen. Den Star-Gast ließ sich Richard Lugner einiges kosten.

So übernahm der 85-Jährige sowohl Anreise als auch Honorar in Eigeninitiative, wurde von Superstar Lohan jedoch einfach sitzen gelassen. Die Darstellerin verpasste das Flugzeug von Los Angeles nach London, kam deshalb gar nicht erst in die Nähe Wiens und blieb auch dem Opernball fern.

Wie die Bild berichtet, kündigte das Management der US-Amerikanerin an, die 170.000 Euro komplett zu übernehmen. Bis heute ist dies nicht passiert. Deshalb war Lugner bereits 2016 vor Gericht gegen Lohan gezogen und hatte Erfolg, sodass ihm die Schauspielerin nunmehr auch noch Zinsen und Gerichtskosten schuldet. Statt jedoch das Geld zu zahlen, hat sich die Model fürs Aussitzen entschieden und ignoriert mit konstanter Boshaftigkeit sämtliche Zahlungsaufforderungen.

Deshalb greift Lugner nun zum nächsten Schritt. Der Unternehmer hat einen Privatdetektiv eingeschaltet. "Unser Mandant wurde auf das Übelste von Frau Lohan betrogen", stellte Lugners Anwalt Patrick Rehkatsch gegenüber Bild klar.

Es scheint also, als würde sich der 170.000 Euro-Streit noch eine Weile hinziehen.


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