War das Wiener Schnitzel schuld? 30 Schüler auf Klassenfahrt vergiftet

Wien - Eine Schulklasse aus dem italienischen Laterza wollte sich bei einem Besuch in Wien kulinarisch stärken. Doch die Schnitzelmahlzeit bekam nicht allen gut.

Die Schüler hatten in einem Wiener Lokal zu Mittag gegessen. (Symbolbild)
Die Schüler hatten in einem Wiener Lokal zu Mittag gegessen. (Symbolbild)  © 123RF

Wie das Portal "oe24.at" unter Berufung auf italienische Medien berichtet, sollen sich 30 Schüler eine Lebensmittelvergiftung zugezogen haben. Auf der Heimfahrt von ihrem Wien-Besuch hätten sich die 16-Jährigen zunehmend schlecht gefühlt.

Auch die Lehrer klagten über Übelkeit und Durchfall. Der Zustand sei bei drei Jugendlichen so schlimm geworden, dass sie in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden mussten, heißt es weiter. Lebensgefahr habe aber nicht bestanden.

Trotzdem reichte die Klinikleitung Klage bei der Staatsanwaltschaft von Udine ein, um dem Fall auf den Grund zu gehen und herauszufinden, ob tatsächlich ein Wiener Schnitzel zur Massenerkrankung der Schulklasse geführt haben könnte.

Der Verdacht, dass die Vergiftung durch ein Bakterium ausgelöst wurde, konnte bisher nicht bestätigt werden. "Bisher ist uns kein derartiger Fall zugetragen worden", sagte der Verantwortliche für Lebensmittelstandards.

Die Schulklasse hatte einen Ausflug nach Wien unternommen. (Symbolbild)
Die Schulklasse hatte einen Ausflug nach Wien unternommen. (Symbolbild)  © 123RF

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