Polizei stoppt Couch-Driver: Wie kommt man auf solch eine Idee?

Wien - Sowas sieht man auch nicht alle Tage: In der österreichischen Hauptstadt Wien hat ein Mann versucht, eine große Couch in seinem viel zu kleinen Auto zu transportieren. Weit kam er nicht. Die Polizei machte ihm einen Strich durch die Rechnung.

Eine Limousine als Möbeltransporter? Wird schon passen, dachte sich wohl der Fahrer dieses Autos.
Eine Limousine als Möbeltransporter? Wird schon passen, dachte sich wohl der Fahrer dieses Autos.  © Landespolizeidirektion Wien

Ereignet hat sich der kuriose Vorfall am gestrigen Montag im 14. Gemeindebezirk Penzing:

Wie die Landespolizeidirektion Wien am Dienstagmorgen mitteilte, waren Beamte in der Waidhausenstraße auf Streife unterwegs, als ihnen eine Limousine mit geöffnetem Kofferraumdeckel entgegenkam - Grund genug für die Ordnungshüter, das Fahrzeug aus dem Verkehr zu ziehen.

Bei der anschließend durchgeführten Kontrolle staunten die Polizisten nicht schlecht.

Denn: "Der Lenker transportiere eine Couch, welche zu weit aus dem Fahrzeug ragte und lediglich mit einem Zurrgurt befestigt worden war."

Da die Verkehrssicherheit aufgrund dieser äußerst fragwürdigen Ladungssicherung nicht gegeben war, musste der Fahrer einen Zwangsstopp einlegen. Die Weiterfahrt war somit für ihn beendet.

"Aus diesem Grund nahm er die Couch kurzerhand auf den Kopf und trug diese zu Fuß nach Hause", so die Polizei.

Und als wäre das nicht bitter genug, wurde er auch noch angezeigt. Alles in allem ein Tag zum Vergessen - zumindest für den Couch-Driver.

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