Journalistin tot in ihrem Auto im Wolfgangsee gefunden

Wien - Eine Journalistin wird tot in ihrem Auto im Wolfgangsee gefunden. In der Hand hält sie eine Waffe. Selbstmord? Nein! Das wird Moritz Eisner (Harald Krassnitzer, 58) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser, 59) ganz schnell klar. In ihrem 20. gemeinsamen Fall "Wahre Lügen" weht dem bewährten Ermittler-Duo ein kräftiger Wind entgegen.

Sybille, die Freundin der Toten, bringt sich mit ihren Recherchen in Gefahr.
Sybille, die Freundin der Toten, bringt sich mit ihren Recherchen in Gefahr.  © ARD Degeto/ORF Cult Film

Mindestens 80 Journalisten sind nach Angaben von Reporter ohne Grenzen im vergangenen Jahr weltweit getötet worden.

Ein Thema, das die Wiener Ermittler diesmal beschäftigt, denn die junge Journalistin recherchierte zu einer alten Geschichte über illegale Waffengeschäfte: dem Fall Karl Lütgendorf - eine wahre Begebenheit.

Der ehemalige österreichische Verteidigungsminister hatte sich 1981 erschossen.

So die offizielle Version. Bis heute halten sich Gerüchte, er sei ermordet worden. Lütgendorf war 1977 wegen des Verdachts, in illegale Waffengeschäfte verwickelt zu sein, zurückgetreten. Eisner und Fellner rollen den Fall neu auf.

Doch Maria Digruber (Franziska Hackl, 35), Generaldirektorin für Innere Sicherheit, verbietet ihnen, in der alten Suppe zu rühren. Dann meldet sich auch noch die Lebensgefährtin der Toten. Sie recherchiert auf eigene Faust und bringt sich damit in große Gefahr.

Was hat sich in dem Auto abgespielt? Bibi Fellner und Moritz Eisner stoßen auf eine vermeintlich große Geschichte.
Was hat sich in dem Auto abgespielt? Bibi Fellner und Moritz Eisner stoßen auf eine vermeintlich große Geschichte.  © ARD Degeto/ORF Cult Film

Lohnt sich das Einschalten?

Bei Bibi und Moritz immer, vor allem, weil diese auch diesmal wieder ihre menschliche Seite zeigen: ihre freundschaftliche Kollegialität, Bibis persönliche Krisen.

Diesmal liefern die Österreicher zudem einen spannenden und zugleich hochpolitischen "Tatort" ab, der Parallelen zur Wirklichkeit zieht - inklusive aller Vertuschungen und Halbwahrheiten.

Die Ermittler sind gefühlt an einer ganz großen Sache dran. Am Ende ist alles aber ganz anders, weniger spektakulär zwar, dennoch sehenswert.

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