Schock-Geständnis: Er ging in den Park, um eine Frau zu vergewaltigen

Die Polizei konnte den Vergewaltiger noch am Tatort festnehmen (Symbolbild)
Die Polizei konnte den Vergewaltiger noch am Tatort festnehmen (Symbolbild)  © DPA

Wien – Eine 24 Jahre alte Frau sonnte sich am 22. Juni dieses Jahres auf einer Wiese im Donaupark von Wien. Plötzlich kniete ein Mann neben der nur mit einem Bikini bekleideten Frau.

Er drückte sie an den Schultern zu Boden, und versuchte sich an ihr zu vergehen. Die junge Frau strampelte mit den Beinen und wehrte sich nach Leibeskräften. Doch es gelang ihm, ihre Beine auseinander zu drücken und sich auf sie zu legen, dann versuchte er ihren Bikini-Slip runter zu zerren.

Als die Frau verzweifelt um Hilfe rief, kamen zwei junge Männer angerannt und befreiten sie von ihrem Peiniger, bevor er in sie eindringen konnte.

Einer der beiden nahm ihn in den Würgegriff und hielt ihn so fest, bis die Polizei eintraf, berichtet die Krone. Jetzt stand der Täter vor Gericht. Dort schilderte der Asylbewerber aus Afghanistan seine Sicht der Dinge. Demnach sei der seit sieben Jahren in Österreich lebende Mann an dem Tag betrunken gewesen. Dann sei er mit der Absicht, eine Frau zu vergewaltigen, aus seinem Zimmer gegangen.

Als er sein späteres Opfer dann auf der Wiese liegen sah, habe er seine Nerven nicht mehr beherrschen können. "Sie ist dort gelegen. Sie hat geschlafen. Kein Mensch war in ihrer Nähe", sagte er vor Gericht.

Normalerweise würde er ein Mal im Monat ins Bordell gehen, doch diese sei im Tatzeitraum nicht der Fall gewesen. Die Richterin hatte trotz seines Geständnisses und seiner fehlenden Vorstrafen wenig Gnade für ihn. Er wurde wegen versuchter Vergewaltigung zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.

Titelfoto: DPA


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