Therapiehund "Aiko" brutal niedergestochen: Hass-Kommentare fluten soziale Netzwerke

Auringen - Die Tat schockte ganz Deutschland: Am Donnerstagmittag wurde ein Hund beim Gassigehen mit seiner Besitzerin brutal niedergestochen. Er verstarb noch vor Ort in den Armen der 55-Jährigen.

Die Halterin des getöteten Hundes stellt eine Kerze an dem Ort ab, an dem ihr Hund so tragisch ums Leben kam.
Die Halterin des getöteten Hundes stellt eine Kerze an dem Ort ab, an dem ihr Hund so tragisch ums Leben kam.  © wiesbaden112.de

Die Wut über das Geschehene ist groß. Nicht nur Anwohner und Nachbarn sind sprachlos – auch im Netz ist die Anteilnahme groß. In den Kommentaren wird teils heftig gegen den Mann ausgeteilt, der den 10 Jahre alten Therapiehund "Aiko" getötet haben soll.

"Die Bilder sind so grausam ich kann nur noch weinen, armer Kerl", heißt es etwa in einem Kommentar unter einem Facebook-Post mit Fotos des toten Collies. "Karma bitte! Was für ein krankes A...", so ein weiterer User wütend.

"Wenn das echt der Nachbar war ... ich könnte da nicht mehr wohnen", so eine Frau erschüttert.

Und auch die Twitter-Gemeinde zeigt sich mitgenommen: "Was stimmt mit Menschen nicht, die einen Hund abstechen?" so eine Userin geschockt. "Was sind das bloß für Menschen, einem Therapiehund das Leben zu nehmen?", fragt ein weiterer Tierfreund entgeistert.

Was geschah am Donnerstagmittag in Auringen wirklich?

Der Collie war unter anderem ein ausgebildeter Therapiehund.
Der Collie war unter anderem ein ausgebildeter Therapiehund.  © wiesbaden112.de

Doch was geschah an dem Tag wirklich, an dem Aiko verstarb?

Im Internet kursieren verschiedene Versionen des Tathergangs. So wird unter anderem berichtet, der 21-Jährige hätte dem Hund regelrecht "aufgelauert" und ihm völlig unvermittelt das Messer ins Herz gestoßen.

Anderen Medien zufolge, soll der Nachbar dem Therapiehund sogar hinterhergelaufen sein, um ihn anschließend abzustechen. Der Mann soll die Tat damit gerechtfertigt haben, dass der Collie in zuvor gebissen habe.

Auf Nachfrage von TAG24 bestätigte die Polizei Auringen den tragischen Tod des Collies. Vor der Messerattacke soll der deutlich kleinere Hund des 21-Jährigen mit dem Therapiehund, der zu dem Zeitpunkt nicht angeleint war, gerauft haben (TAG24 berichtete).

Dann soll der junge Mann das Messer gezückt und auf den Hund eingestochen haben. Gegenüber der Polizei gab der 21-Jährige dann an, er habe aus Notwehr gehandelt, um seinen Hund zu beschützen.

Die Polizei hat nun Ermittlungen zum genauen Tathergang eingeleitet. Doch wie auch immer das Ergebnis aussieht – die Schreckenstat wird vielen noch lange in Erinnerung bleiben.

In Facebook kursieren mehrere Beiträge zu dem Vorfall..
In Facebook kursieren mehrere Beiträge zu dem Vorfall..  © Screenshot Facebook/Nadine V.

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