Gift-Alarm: Insektizid jetzt auch in Eierlikör entdeckt

Das hessische Verbraucherschutzministerium entdeckte nun auch in Eierlikör Fipronil. (Symbolbild)
Das hessische Verbraucherschutzministerium entdeckte nun auch in Eierlikör Fipronil. (Symbolbild)  © dpa/Michael Reichel

Wiesbaden - In Hessen sind zum zweiten Mal mit Fipronil belastete Eier entdeckt worden. Außerdem tauchte das Insektizid in Eierlikör auf, wie das hessische Verbraucherschutzministerium am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

Der Likör sei an zwei Lebensmittelbetriebe geliefert und verarbeitet worden, bevor die Fipronil-Belastung von Eiern bekannt geworden sei. In Proben der Lebensmittel habe das Landeslabor entweder keine Rückstände von Fipronil oder Werte deutlich unterhalb der Grenze gefunden.

Die belastete Ei-Charge stammte nach Angaben von Freitag aus den Niederlanden. Sie gehört zu einer Charge, die auf der Internetseite lebensmittelwarnung.de gelistet war. Aus einer solchen Charge kam bereits der erste Fund Mitte August.

Lebensmittelhandel und landwirtschaftliche Betriebe reichten bislang beim Landeslabor in Gießen 154 Proben ein. Getestet werden Eier, Hühnerfleisch, Mayonnaise, Kuchen und Nudeln. In 114 Fällen fanden die Prüfer keine Hinweise auf das Insektizid. Die Prüfungen sind noch nicht abgeschlossen.

Zuvor waren auch in hessischen Supermärkten mit dem Insektizid belastete Eier gefunden worden (TAG24 berichtete).

Titelfoto: dpa/Michael Reichel


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