Aus Angst vor Lieferengpässen: Kunden kauften bewusst in Geschäften ein

Zwar kaufen weniger Menschen in der Stadt ein – dafür geben diese aber mehr Geld aus.
Zwar kaufen weniger Menschen in der Stadt ein – dafür geben diese aber mehr Geld aus.  © DPA

Wiesbaden - Der Handelsverband Hessen zeigt sich zufrieden mit dem bisherigen Weihnachtsgeschäft.

Obwohl die Kunden in den ersten beiden Dezemberwochen relativ zurückhaltend geblieben seien, rechnet der Verband mit einem Umsatzplus von 3,5 Prozent, was einen Umsatz von 8,4 Milliarden Euro allein im Weihnachtsgeschäft bedeutet.

Für das Gesamtjahr rechnet der Verband in Hessen mit einem ebenso starken Umsatzzuwachs von 3,5 Prozent auf etwa 44 Milliarden Euro. Damit ist die Zeit um Weihnachten für die Branche generell die umsatzstärkste Zeit des Jahres.

"Allgemein stellt der Verband fest, dass die Kundenfrequenz in den Hessischen Innenstädten erheblich nachgelassen hat, dass aber der Einkaufswert pro Kunde zunahm", heißt es in der Mitteilung.

Gleichwohl gebe es von hessischen Händlern Rückmeldungen, wonach viele Kunden in den vergangenen Tagen bewusst in Geschäften eingekauft hätten.

"Grund war unseren Informationen zufolge die Furcht, Geschenke könnten aufgrund von Lieferengpässen nicht rechtzeitig eintreffen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Michael Kullmann.


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