So hat sich Hessen auf mögliche Coronavirus-Fälle vorbereitet

Wiesbaden - Hessen ist nach den Worten von Hessens Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) gut auf mögliche Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus vorbereitet.

Kai Klose sprach in einer Pressekonferenz am Mittwoch über die aktuelle Lage.
Kai Klose sprach in einer Pressekonferenz am Mittwoch über die aktuelle Lage.  © Andreas Arnold/dpa

"Wir stehen in regelmäßigem Kontakt mit Gesundheitsämtern, Krankenhäusern, niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, dem Rettungsdienst sowie Wissenschaft und Forschung, damit wir schnell und angemessen auf mögliche COVID-19-Infektionen reagieren können", sagte Klose am Mittwoch in Wiesbaden.

Es gebe auch eine enge Abstimmung mit dem Frankfurter Flughafen, wo es etablierte Verfahren gebe, um mögliche Infizierte zu erkennen.

Nach den Worten von Klose werden täglich Verdachtsfälle abgeklärt. Bislang seien alle Laborergebnisse negativ. Es sei jederzeit damit zu rechnen, dass jemand in Hessen positiv getestet wird. Man beobachte die Entwicklung in Italien und in anderen Bundesländern genau, sagte der Minister.

Er wies darauf hin, dass das Robert Koch-Institut die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch die Lungenkrankheit als gering bis mäßig einschätze.

Der hessische Sozialminister Kai Klose (Grüne, M) und die hessiche Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne, 2.v.r.) bekommen im Hochsicherheitsbereich des Instituts für Virologie der Philipps-Universität Marburg die Einrichtung erklärt.
Der hessische Sozialminister Kai Klose (Grüne, M) und die hessiche Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne, 2.v.r.) bekommen im Hochsicherheitsbereich des Instituts für Virologie der Philipps-Universität Marburg die Einrichtung erklärt.  © Frank Rumpenhorst/dpa

Titelfoto: Andreas Arnold/dpa


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0