Mann fährt zu China-Imbiss: Kaum zu fassen, was er unter seinem Auto entdeckt

Wiesbaden - Da hatte aber jemand tierisches Glück! Am Sonntagabend (6. Januar) wollte ein Mann lediglich zum nahegelegenen China-Imbiss fahren. Als er seinen Wagen dort abstellte, jagte ihm ein hilfesuchendes Miauen einen Heidenschreck ein.

Die Retter der Feuerwehr mussten einige Teile des Unterbaus des Pkw entfernen um die Katze schließlich zu retten.
Die Retter der Feuerwehr mussten einige Teile des Unterbaus des Pkw entfernen um die Katze schließlich zu retten.  © Feuerwehr Wiesbaden

Wie ein Sprecher der Wiesbadener Feuerwehr am Sonntag mitteilte, hatte sich eine Katze als blinder Passagier unter den Wagen des Mannes geschmuggelt. Doch die rund acht Kilometer lange Fahrt absolvierte das Samtpfötchen keinesfalls freiwillig.

Aller Voraussicht nach hatte sich der Stubentiger unter das Auto gekuschelt um sich zu wärmen. Als der Pkw dann startete, schaffte es das Tier dann nicht mehr, sich rechtzeitig zu befreien.

Sofort nachdem er die Katze wahrgenommen hatte, alarmierte der Besitzer des Wagens die Feuerwehr, die mit zwei Helfern umgehend anrückte. Doch die tierische Rettungsaktion gestaltete sich schwerer als gedacht.

Erst nach einiger Zeit machten die Feuerwehrmänner das Kätzchen zwischen Bodenblech und Auspuff des Autos aus. Aus eigener Kraft konnte sich das Tier nicht mehr befreien, um es aus seiner misslichen Lage zu befreien mangelte es aber an Platz.

"Fleur" hatte tierisches Glück: Sie wurde augenscheinlich unverletzt gerettet.
"Fleur" hatte tierisches Glück: Sie wurde augenscheinlich unverletzt gerettet.  © Feuerwehr Wiesbaden

Daher verständigten die Einsatzkräfte einen Abschleppdienst, der das Fahrzeug ausreichend anheben konnte. Nachdem einige Teile des Unterbaus entfernt wurden, konnte die Katze endlich gerettet werden.

Und der Stubentiger hatte gleich doppelt Glück. Denn bei der unfreiwilligen Fahrt schien sich das Tier augenscheinlich nicht verletzt zu haben.

Durch einen Scan mit einem speziellen Lesegerät konnten die Feuerwehrleute einen Chip unter der Haut der Katze feststellen, sodass auch die Besitzer verständigt werden konnten.

Das Kätzchen, das übrigens auf den Namen "Fleur" hört, wurde schließlich in die Obhut ihres Herrchens übergeben.

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