Razzia der Bundespolizei: Ein Sieg gegen die Schleuser?

Insgesamt 15 Wohnungsdurchsuchungen konnte die Polizei durchführen. (Symbolbild)
Insgesamt 15 Wohnungsdurchsuchungen konnte die Polizei durchführen. (Symbolbild)  © dpa/Boris Roessler

Wiesbaden/Pirna - Die Bundespolizei hat ein mutmaßliches Schleusernetzwerk zerschlagen. Die 18 verdächtigen Männer sollen Flüchtlinge im großen Stil illegal in die EU gebracht haben.

Bei insgesamt 15 Wohnungsdurchsuchungen in Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Thüringen stellten die Beamten am Mittwoch umfangreiches Beweismaterial sicher, teilte die Bundespolizei Pirna am Mittwoch mit.

Der Hauptbeschuldigte ist demnach ein 34 Jahre alter Mann aus dem Irak. Er soll die verbotenen Einreisen organisiert haben.

Den Ermittlungen zufolge wurden vor allem Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak mit dem Flugzeug von der Türkei aus über Griechenland in mehrere EU-Staaten - darunter auch Deutschland - gebracht.

Ob es bei den Durchsuchungen Festnahmen gab, war zunächst unklar. Die Ermittler waren der Bande seit mehr als einem Jahr auf den Fersen. Die Ermittlungen führte die Staatsanwaltschaft Wiesbaden.

Titelfoto: dpa/Boris Roessler


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