Kleinkind droht Erstickungstod, doch dann passiert Folgendes

Wiesbaden - Das Leben eines kleinen Jungen stand auf dem Spiel, um ein Haar wäre er erstickt.

Als die Rettungssanitäter eintrafen, hatten sie nicht mehr viel zu tun (Symbolbild).
Als die Rettungssanitäter eintrafen, hatten sie nicht mehr viel zu tun (Symbolbild).  © DPA/123RF (Fotomontage)

Eine 47 Jahre alte Frau war am Donnerstagnachmittag gegen 16.20 Uhr mit ihren ein Jahr und neun Monate alten Zwillingen auf dem Wiesbadener Schlossplatz unterwegs, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Einer der beiden Jungen verschluckte sich demnach an einem Stück Wurst. Der Bissen blieb ihm buchstäblich im Hals stecken – das Kleinkind bekam keine Luft mehr!

"Nachdem sich die Haut des Kindes schnell blau verfärbte, suchte die verängstigte Mutter Hilfe", sagte ein Polizeisprecher.

Die Frau wandte sich an zwei Beamte der Wiesbadener Polizei. Diese waren zugegen, da zum selben Zeitpunkt auf dem Schlossplatz eine Kundgebung stattfand.

Einer der Polizisten reagierte zum Glück schnell und genau richtig. Der Beamte legte den Jungen auf den Boden, öffnete seinen Mund, griff hinein und zog mit den Fingern das Wurststück aus dem Hals des Kleinkindes.

Zum Schrecken aller Beteiligten atmete der Junge danach jedoch immer noch nicht selbstständig. "Daher entschloss sich der Polizist, dass Kind mit zwei Atemstößen zu beatmen und rettete ihm damit vermutlich das Leben", schilderte der Sprecher den Fortgang der Situation.

Nachdem der kleine Junge wieder selbstständig atmen konnte, wurde er an die mittlerweile eingetroffenen Rettungssanitäter übergeben. Diese stellten jedoch schnell fest, dass das Kind wieder völlig gesund war.

Der Junge wurde daher an seine überglückliche Mutter übergeben.

Titelfoto: DPA/123RF (Fotomontage)


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