Schülerproteste "Fridays for Future" gehen auch im neuen Schuljahr weiter

Wiesbaden - Hessens Schüler sind auch im neuen Schuljahr unter dem Motto "Fridays for Future" für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen.

Rund 350 Schüler versammelten sich in Wiesbaden zur "Fridays for Future"-Demo.
Rund 350 Schüler versammelten sich in Wiesbaden zur "Fridays for Future"-Demo.  © DPA

In Wiesbaden versammelten sich am Freitag nach Polizei-Angaben rund 200 Jugendliche und zogen vom Hauptbahnhof in die Innenstadt.

Die Veranstalter berichteten von bis zu 350 Teilnehmern aus Wiesbaden und Frankfurt. Die Schüler mahnten auf einem großen Plakat "We don't have time" (Wir haben keine Zeit).

Für rund eine Viertelstunde habe es auf einer größeren Kreuzung eine Sitzblockade gegeben, sagte Dominik Lawetzky, Sprecher von "Fridays for Future" Wiesbaden.

Es blieb nach Angaben der Polizei alles friedlich. In Wiesbaden seien für den 19. September die nächsten Proteste geplant - jedoch bei einer Abend-Veranstaltung, kündigte Lawetzky an.

Vor nicht ganz einem Jahr war die Schwedin Greta Thunberg in einen sogenannten Klimastreik getreten und hatte die Bewegung "Fridays for Future" ausgelöst.

Im Kern fordern die Demonstranten die Politik auf, die Vereinbarungen des Pariser Klima-Abkommens umzusetzen und das Notwendige dafür zu tun, den globalen Temperaturanstieg auf die vereinbarten 1,5 Grad Celsius zu beschränken.

Die Schüler mahnten auf einem großen Plakat "We don't have time" (Wir haben keine Zeit).
Die Schüler mahnten auf einem großen Plakat "We don't have time" (Wir haben keine Zeit).  © DPA

Titelfoto: DPA

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