Fall Susanna: Ali Bashar galt schon länger als gewalttätig!

Wiesbaden - Nach der spektakulären Festnahme des Irakers Ali Bashar (20) und dessen Geständnis die 14-jährige Susanna im Streit getötet zu haben (TAG24 berichtete), kommen nun immer mehr Details aus dem Leben des Tatverdächtigen ans Licht.

Die Leiche von Susanna wurde in einem Gebüsch nahe Wiesbaden-Erbenheim entdeckt.
Die Leiche von Susanna wurde in einem Gebüsch nahe Wiesbaden-Erbenheim entdeckt.

So habe er bei seiner Ankunft im Oktober 2015 in Deutschland von Anfang an eine andere Identität angenommen, berichtet die "Bild". Anstatt seinen vollen Namen Ali Bashar Ahmed anzugeben, ließ er seinen Nachnamen einfach wegfallen.

In der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen wird er nur als Ali Bashar registriert. Einen Asylantrag stellt er nicht.

Knapp ein Jahr nach seiner Ankunft in Deutschland wird er das erste Mal straffällig. Wie die "Bild" weiter berichtet, war der Iraker damals in eine Schlägerei verwickelt.

Dann folgt 2017 eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung, Diebstahl und Sachbeschädigung. 2018 gibt es die nächsten Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und schwerem Raub.

Der Iraker steht im dringenden Verdacht, die am Mittwoch in Wiesbaden tot gefundene 14-jährige Susanna F. in der Nacht vom 22. zum 23. Mai vergewaltigt und getötet zu haben. Bundespolizisten hatten Ali B. am Samstag an Bord einer Lufthansa-Maschine aus der nordirakischen Stadt Erbil zurück nach Deutschland gebracht (TAG24 berichtete).

Die Nacht hatte der Verdächtige im Wiesbadener Polizeigewahrsam verbracht, nachdem ihn ein Polizeihubschrauber am Frankfurter Flughafen abgeholt hatte. Aktuell befindet er sich in einer Frankfurter Haftanstalt in Untersuchungshaft (TAG24 berichtete).


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