Diese schlechte Idee kostet Security-Mitarbeiter auf dem Oktoberfest den Job

München - Es war eine Idee, die in der Folge mehrere Menschen ihre Jobs gekostet hat: Gegen Geld sollen Mitarbeiter von Sicherheitsdiensten auf dem Oktoberfest in München einige Wiesn-Gäste in Zelte gelassen haben.

Um einen Zelt-Platz zu bekommen, lassen sich Besucher auf vieles ein. (Symbolbild)
Um einen Zelt-Platz zu bekommen, lassen sich Besucher auf vieles ein. (Symbolbild)  © Felix Hörhager/dpa

Taschendiebfahndern war unter anderem ein 29 Jahre alter Mann aufgefallen, der nach Polizeiangaben vom Sonntag vor einem Zelt immer wieder Festgäste ansprach und ihnen für zehn Euro einen Tisch im Zelt anbot.

Ein Sicherheitsdienst-Mitarbeiter habe als Komplize die Besucher in das Zelt gelotst.

Auf dieselbe Weise beschafften zwei Männer Gästen eines anderen Zeltes Tische gegen Bezahlung. Zwei jungen Wiesn-Gästen fiel der "Einlasshandel" auf und sie riefen die Polizei.

Vor Ort trafen die zuständigen Beamten auf die entsprechenden Tatverdächtigen und stellten das eingenommene Geld sicher. Alle beteiligten Security-Mitarbeiter wurden dem Sprecher zufolge entlassen.

Auf der Suche nach einem Platz in einem der Zelte auf dem größten Volksfest der Welt lassen sich zahlreiche Besucher immer wieder auf - teils auch kriminelle - Machenschaften ein.

Ein Platz in einem Zelt auf dem größten Volksfest der Welt ist nicht immer leicht zu ergattern. (Symbolbild)
Ein Platz in einem Zelt auf dem größten Volksfest der Welt ist nicht immer leicht zu ergattern. (Symbolbild)  © Felix Hörhager/dpa

Titelfoto: Felix Hörhager/dpa

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