WikiLeaks: Sitzt ein Maulwurf im Bundestag?

Sitz im Bundestag tatsächlich ein Maulwurf?
Sitz im Bundestag tatsächlich ein Maulwurf?

Berlin - Gibt es einen Maulwurf im Bundestag, der geheime Dokumente und Geheimnisse an WikiLeaks verraten hat?

Der Verdacht ist schwerwiegend - und wir immer konkreter. Wie der Spiegel berichtet, beziehen die Ermittler seit Anfang des Monats auch das Umfeld des Bundestages mit ein.

Die anfängliche Vermutung, die rund 2420 Dokumente des NSA-Untersuchungsausschusses seien bei einem Hackerangriff 2015 gestohlen worden, habe sich inzwischen als unwahrscheinlich herausgestellt. Dagegen spricht vor allem die Tatsache, dass bei der Cyberattacke lediglich 16 Gigabyte an Daten gestohlen worden. Bei dem Material, das die Enthüllungsplattform Anfang Dezember veröffentlichte und zuvor zugespielt bekommen hatte, handelt es sich allerdings um eine Datenmenge von rund 90 Gigabyte.

Die Behörden ermitteln wegen der Verletzung von Dienstgeheimnissen und einer besonderen Geheimhaltungspflicht.

WikiLeaks selbst spricht laut Tagesschau von drei verschiedenen Quellen.

WikiLeaks-Gründer Julian Assange will seine Quellen nicht verraten.
WikiLeaks-Gründer Julian Assange will seine Quellen nicht verraten.

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