Wildpark Hanau trauert: Polarwolf "Scott" von jahrelangem Leiden erlöst

Hanau - Der Wildpark Hanau trauert um Polarwolf "Scott".

Polarwolf "Scott" musste im Alter von 15 Jahren eingeschläfert werden.
Polarwolf "Scott" musste im Alter von 15 Jahren eingeschläfert werden.  © DPA

Wegen mehrerer altersbedingter Krankheiten habe das bei Besuchern beliebte Tier im Alter von 15 Jahren eingeschläfert werden müssen, teilte die wildbiologische Leiterin des Parks, Marion Ebel, am Dienstag mit.

Das Tier starb am vergangenen Donnerstag. "Scott" hatte unter anderem große Probleme mit den Gelenken. "Dem Tier mussten schon seit längerer Zeit Schmerzmittel verabreicht werden", sagte Ebel.

Damit ist nun auch der letzte von drei Polarwölfen tot, die im Jahr 2004 aus dem Zoo in Stralsund in den Wildpark nach Hanau gekommen waren. Die beiden Geschwister von "Scott" - "Ayla" und "Khan" - sind vor zweieinhalb beziehungsweise anderthalb Jahren gestorben.

Die promovierte Verhaltensforscherin Ebel verband nach eigenen Angaben eine besondere Beziehung zu den Wölfen: Sie zog die Tiere mit der Milchflasche auf und lebte mit ihnen in einem Bauwagen auf dem Gelände des Wolfsgeheges.

Im Wildpark Hanau leben noch drei weitere Polarwölfe.

Die wildbiologische Leiterin des Parks in Hanau, Marion Ebel, pflegte eine ganz besonders enge Bindung zu den Polarwölfen.
Die wildbiologische Leiterin des Parks in Hanau, Marion Ebel, pflegte eine ganz besonders enge Bindung zu den Polarwölfen.  © DPA

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