Wildtierschmuggel: Mehr als 4.400 Reptilien gerettet!

Den Haag - In einem weltweiten Einsatz gegen illegalen Wildtierhandel haben Behörden mehr als 4400 lebende Reptilien gerettet.

Die Landschildkröte wurde in einer engen Kiste nach Deutschland geschmuggelt und bei einer Pressekonferenz des Zolls am Flughafen präsentiert.
Die Landschildkröte wurde in einer engen Kiste nach Deutschland geschmuggelt und bei einer Pressekonferenz des Zolls am Flughafen präsentiert.  © dpa/Boris Roessler

Zwölf Menschen seien in Italien und Spanien festgenommen und mehr als 200 Verdächtige identifiziert worden, teilte die europäische Polizeibehörde Europol am Montag in Den Haag mit.

Bei der sogenannten"Operation Blizzard" arbeiteten zwischen Mitte April und Mitte Mai 22 Staaten zusammen, darunter auch Deutschland. Die Behörden beschlagnahmten unter anderen 2703 Landes- und Meeresschildkröten, 1059 Schlangen, 512 Echsen und Geckos und 20 Krokodile und Alligatoren. Außerdem stellten sie Handtaschen, Geldbeutel, Uhrenarmbänder, Medikamente und ausgestopfte Tiere sicher.

"Illegaler Wildtierhandel hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen", sagte Pedro Felicio von Europols Einheit für Wirtschafts- und Eigentumsdelikte.

Jährlich stellten EU-Strafverfolgungsbehörden demnach Tausende Reptilien sicher.

Neben Schlangen wurden ebenso Schildkröten, Echsen und Geckos sowie Krokodile und Alligatoren sichergestellt.
Neben Schlangen wurden ebenso Schildkröten, Echsen und Geckos sowie Krokodile und Alligatoren sichergestellt.  © dpa/Feuerwehr Düsseldorf (Symbolbild)

Titelfoto: dpa/Boris Roessler


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