Nichts ist mehr sicher! Einbrecherbande schlug 13 Mal zu!

Tatort Teichstraße: Einbrecher suchten seit Oktober bereits 13 Einfamilienhäuser in Wilkau-Haßlau heim.
Tatort Teichstraße: Einbrecher suchten seit Oktober bereits 13 Einfamilienhäuser in Wilkau-Haßlau heim.

Von Bernd Rippert

Wilkau-Haßlau/chemnitz - In Wilkau-Haßlau geht die Angst vor Kriminellen um: Einbrecher suchten den kleinen Ort (11.000 Einwohner) seit Oktober schon 13 Mal heim! Auch in Chemnitz (drei neue Fälle) und Frankenberg machen die Ganoven keine Pause.

Polizeisprecherin Anett Münster (37) geht für Wilkau-Haßlau von einer Serie aus: „Wir vermuten eine Gruppe. Wir müssen die Spuren nun sauber auswerten, um den Tätern auf die Schliche zu kommen.“

Der jüngste Fall passierte in der Rudolf-Breitscheid-Straße. Dort hebelten die Einbrecher das Glas in einem Fenster aus. „Sie standen auch in unserem Wohnzimmer. Zum Glück wurden die Täter offenbar gestört und flüchteten ohne Beute“, sagt Hausbesitzer Christian L. (48).

Kaputtes Fenster in der Rudolf-Breitscheid-Straße: Die Einbrecher wurden zum Glück gestört.
Kaputtes Fenster in der Rudolf-Breitscheid-Straße: Die Einbrecher wurden zum Glück gestört.

Dabei hatte Christian L. für Januar bereits einen Termin mit der Beratungsstelle der Polizei vereinbart.

„Wir erhoffen uns jetzt erst recht Tipps für Tür- und Fenstersicherung oder Alarmanlagen.“

Am Nikolaustag hatte Anja Feld (34) in der Einsteinstraße ungebetenen Besuch bekommen.

Ein Unbekannter warf einen Stein durch die Terrassentür, durchwühlte alles, verschwand mit Schmuck und Geldkassetten - zum Glück ohne Geld.

Anja Feld weiß: „Um den Banden das Handwerk zu legen, müssen die Nachbarn aufpassen.“

Darauf hofft auch Polizeisprecherin Münster: „Ansonsten hilft unsere Beratungsstelle unter Telefon 0375/4 45 82 01 mit Rat und Tat.“

Fotos: Bernd Rippert (2)


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