Nach Wilke-Wurst-Skandal mit drei Toten: Findet endlich ein Umdenken statt?

Wiesbaden - Hessens Verbraucherschutzministerin Priska Hinz (Grüne) wird nach dem Wilke-Wurstskandal am Mittwoch (10 Uhr) im hessischen Landtag über die geplanten Maßnahmen für eine bessere Lebensmittelüberwachung im Land berichten.

Drei Todes- und 37 Krankheitsfälle werden mit Wilke-Produkten in Verbindung gebracht.
Drei Todes- und 37 Krankheitsfälle werden mit Wilke-Produkten in Verbindung gebracht.  © dpa/Uwe Zucchi

Bei der öffentlichen Anhörung in Wiesbaden mit zahlreichen Experten und Verbänden geht es um einen entsprechenden Gesetzentwurf der schwarz-grünen Landesregierung.

Bei dem nordhessischen Fleischhersteller Wilke waren wiederholt Listerien-Keime in seinen Produkten entdeckt worden. Sie können bei geschwächtem Immunsystem lebensgefährlich sein.

Drei Todes- und 37 Krankheitsfälle werden mit Wilke-Produkten in Verbindung gebracht. Anfang Oktober wurde das Unternehmen wegen der Vorfälle geschlossen.

Die Staatsanwaltschaft Kassel ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen den Geschäftsführer.

Ministerin Priska Hinz berichtet am Mittwoch über neue Maßnahmen für eine bessere Lebensmittelüberwachung.
Ministerin Priska Hinz berichtet am Mittwoch über neue Maßnahmen für eine bessere Lebensmittelüberwachung.  © DPA/Arne Dedert

Titelfoto: dpa/Uwe Zucchi

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