Fans entsetzt: Shitstorm gegen Disney und Will Smith nach "Aladdin"-Trailer!

Los Angeles - Damit haben Disney und Will Smith wohl nicht gerechnet: Nach dem zweiten Trailer zur Realverfilmung des Zeichentrick-Klassikers "Aladdin" liefen die US-Fans in den Sozialen Netzwerken Sturm.

Aladdin (Mena Massoud) wird von Lampengeist Genie (Will Smith) beraten.
Aladdin (Mena Massoud) wird von Lampengeist Genie (Will Smith) beraten.  © PR/Disney

Besonders im Fokus steht mit Genie der kultige Lampengeist, den Smith verkörpert und damit ein sehr schweres Erbe antritt: Denn der Zeichentrickfilm von 1992 erlangte auch deshalb Kultstatus, weil der verstorbene Robin Williams Genie auf geniale Art und Weise synchronisierte und das Publikum zum Lachen brachte.

Als wäre das noch nicht genug, sieht man dem Smith-Genie deutlich die schlechte Bearbeitung am Computer an, weshalb die US-Fans auf der offiziellen Aladdin-Fanseite bei Facebook empört sind.

So schreibt User Jake Grider: "Es tut mir leid, aber das sieht schrecklich aus."

Dieser knappe Kommentar hat bereits 1818 Reaktionen bei anderen Fans hervorgerufen. Die meisten der 66 Kommentare stimmen Griders Bemerkung zu.

User Rotem Sofer fasst den Trailer wie folgt zusammen: "Jaffar sieht aus wie ein Teenie-Idol, Will Smiths Genie sieht furchtbar aus. Das ist wirklich traurig."

Jaffar, der im Zeichentrickfilm ein einschüchternder böser Zauberer war, wird in der Realverfilmung vom tunesisch-niederländischen Marwan Kenzari verkörpert und wirkt auf die User wenig bedrohlich.

Aladdin (Mena Massoud) greift in der Höhle nach der magischen Lampe.
Aladdin (Mena Massoud) greift in der Höhle nach der magischen Lampe.  © PR/Disney

Die vier Sekunden, in denen Smith-Genie zu sehen ist, stört die Fans aber besonders. User Mart Gabriel schreibt: "Will Smith als Genie sieht grässlich aus (...)!"

Auch Userin Cary Glenn macht aus ihrer Enttäuschung keinen Hehl: "Ich habe mich auf diesen Film gefreut, bis diese Vorschau veröffentlicht wurde...das sieht scheiße aus."

User Anthony Lopez bemerkt launisch: "Will Smith, das ist nicht Avatar!"

Viele weitere Negativkommentare schlagen in dieselbe Kerbe.

Nun bleibt nur zu hoffen, dass der erfahrene Regisseur Guy Ritchie (Codename U.N.C.L.E., Sherlock Holmes), der Ex von Superstar Madonna, es irgendwie schafft, einen guten Film auf die Leinwand zu zaubern.

Denn Potenzial ist in dem kurzen Trailer durchaus erkennbar. Magische Musik entführt die Zuschauer bei klarem Mondlicht in die Wüste und die Welt von Tausendundeiner Nacht, wo Aladdin (Mena Massoud) für Jaffar die magische Lampe aus der berühmten Höhle holen muss. Sein Leben hängt davon ab.

Auch die Kamerafahrt aus der Vogelperspektive über die Paläste beeindruckt. Ebenso das farbenfrohe Straßenfest. Schön ist auch das Wiedersehen mit alten Freunden. Doch als Will Smith auftaucht, geht der positive Eindruck flöten: Kopf und Körper scheinen nicht zusammenzupassen und wirken lächerlich.

Ob das auch im fertigen Film noch so ist, kann das deutsche Publikum ab dem 23. Mai 2019 sehen, wenn "Aladdin" hierzulande in den Kinos startet.

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