Mann vernachlässigt seinen Fisch, bis dieser ein Loch im Kopf hat

Wilmington - Wegen einem schweren Fall von Tierquälerei ermitteln die Behörden im US-Bundesstaat North Carolina. Michael Ray Hinson wurde vor einigen Tagen in den Vereinigten Staaten festgenommen, weil er seinen Fisch vernachlässigte und dieser krank wurde.

Michael Ray Hinson kümmerte sich nicht um seinen Fisch. Er kam sogar ins Gefängnis.
Michael Ray Hinson kümmerte sich nicht um seinen Fisch. Er kam sogar ins Gefängnis.  © New Hanover County Sheriffs Office

Wie ein Sprecher des New Hanover County Sheriff's Office mitteilte, musste Hinson am 22. März sein Zuhause in Wilmington räumen.

Drei Tage später suchten Vertreter die Wohnung des US-Amerikaners auf.

Dort wurde der Oskarfisch unterernährt und in "beklagenswertem" Zustand von den Ermittlern gefunden, berichtet Washington Post.

Das schwimmende Wesen, das sich im Süßwasser heimisch fühlt und bis zu 20 Jahre alt werden kann, hatte ein Loch im Kopf.

Die Kopfkrankheit wurde durch einen Parasiten verursacht und durch schlechte Ernährung und verunreinigtes Wasser begünstigt, heißt es.

"The Fish Room" päppelt das Tier nun wieder auf.

Das Wassertier soll sich bereits auf dem Weg der Besserung befinden.

"Dem Fisch geht es jetzt wirklich gut", sagte Ethan Lane, ein Sprecher der Organisation zu People.com, der es als gutes Zeichen wertet, dass der Oskarfisch bereits wieder isst.

Gleichwohl erklärte er, dass die Misshandlung von Fischen ein ernsthaftes Thema sei.

Gegen Zahlung einer Kaution kam Hinson vorerst auf freien Fuß. Momentan ist unklar, ob der Mann, der als erste Person in North Carolina überhaupt wegen Quälerei eines Fischs angeklagt wurde, einen Anwalt engagiert hat.

Der Oskarfisch fühlt sich in Süßgewässern am heimischsten.
Der Oskarfisch fühlt sich in Süßgewässern am heimischsten.  © 123RF (Symbolbild)

Titelfoto: New Hanover County Sheriffs Office

Mehr zum Thema Tiere:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0