Windows oder Mac - welches Betriebssystem ist besser?

Deutschland - Bei der Frage nach dem besten Betriebssystem teilen sich die Menschen in zwei Lager: Die eine Seite schwört auf Macintosh, während die andere Windows die Treue hält und alles aus dem Hause Apple ablehnt.

Vor allem Windows-Nutzer sollten in eine effektive Sicherheitssoftware investieren, um die Gefahr von Computerviren einzudämmen.
Vor allem Windows-Nutzer sollten in eine effektive Sicherheitssoftware investieren, um die Gefahr von Computerviren einzudämmen.

Wer im Duell Mac vs. Windows am Ende wirklich die Nase vorn hat, zeigt ein Vergleich der Stärken und Schwächen beider Betriebssysteme.

1. Bedienbarkeit

Die meisten User sind sich einig, dass Apple das Betriebssystem mit der besten Bedienbarkeit bietet. Grund dafür ist das benutzerfreundliche Interface, das einfach, klar und übersichtlich aufgebaut ist.

Während bei Windows-Computern, insbesondere vor der Veröffentlichung von Windows 10, die Menüführung äußerst verschachtelt war, kommt man bei Macintosh mit nur wenigen Klicks ans Ziel.

Klarer Sieger: Mac

2. Eingewöhnung

Für Computerneulinge - und ja, es gibt sie noch immer! - ist ein Mac-Computer ganz klar die erste Wahl, denn er lässt sich am intuitivsten bedienen. Auch Windows-Nutzer, die den Wechsel zu Mac wagen möchten, freunden sich in der Regel schnell mit dem neuen Betriebssystem an. Natürlich existieren einige Unterschiede zwischen beiden Systemen, die am Anfang etwas Eingewöhnungszeit erfordern.

Beispielsweise wissen Windows-Nutzer zunächst oft nicht, wie man Screenshots auf dem Mac erstellen kann, oder sie sind nicht mit der Vorgehensweise bei der Deinstallation eines Programms vertraut. Mit ein wenig Übung und Recherche sind diese Dinge aber bereits nach kurzer Zeit kein Problem mehr.

Klarer Sieger: Mac

Apple-Produkte sind bekannt für ihr schlichtes und edles Design.
Apple-Produkte sind bekannt für ihr schlichtes und edles Design.

3. Integration

Die meisten Menschen haben heutzutage nicht mehr nur ein Endgerät zu Hause, sondern neben einem PC oder einem Laptop häufig noch weitere mobile Geräte wie Tablet, Smartphone, Kamera, E-Reader und Co.

Um diese zwecks Datenaustausch miteinander verbinden zu können, ist es wichtig, dass das Betriebssystem mit anderen Geräten kompatibel ist. Apple-Produkte laufen auf Macintosh-Geräten problemlos und sind perfekt aufeinander abgestimmt.

Wer jedoch ein Android-Smartphone oder eine x-beliebige Kamera mit einem Mac verbinden möchte, benötigt zusätzliche Software. Da die meisten Produkte von Haus aus eher mit Windows kompatibel sind, ist die Kopplung mit einem Mac-Computer meist problematischer.

Klarer Sieger: Keiner von beiden

4. Multimedia

Wer mit seinem PC, Laptop oder Tablet häufig HD-Fernsehen schaut oder viel und gerne Musik hört, wird mit Windows vermutlich mehr Freude haben als mit einem Mac. Das gilt erst recht für Gamer, denn die große Mehrheit der Spiele läuft ausschließlich unter Windows.

Darüber hinaus bietet Macintosh auch nicht die passende Gaming-Hardware an, sodass die Wahl für Daddler nur auf ein Betriebssystem aus dem Hause Microsoft fallen kann.

Klarer Sieger: Windows

5. Software

Die meisten Nutzer sind sich einig, dass Microsoft in Sachen Office-Software mit Word, Excel und PowerPoint die Nase vorn hat. Zwar gibt es vergleichbare Programme von und für Apple, doch wer bei der Nutzung in die Tiefe gehen möchte, wird die Vorteile von MS Office schnell bemerken.

Gleiches gilt für andere Software. Obwohl es mittlerweile für viele Programme eine Mac-Alternative gibt, ist dies vor allem bei Nischensoftware längst nicht immer der Fall.

Klarer Sieger: Windows

6. Sicherheit

Dieser Aspekt ist eines der Hauptargumente, die für das Betriebssystem von Apple sprechen. Zum einen wird Macintosh aufgrund der geringeren Verbreitung sehr viel seltener zur Zielscheibe von Computerviren und Hackerangriffen, zum anderen verfügt das Betriebssystem über eine integrierte Firewall, verschiedene Sicherheitsdienstprogramme und andere eingebaute Schutzmechanismen.

Nutzer brauchen sich bei verantwortungsvollem Surfverhalten um die Sicherheit ihres Computers keine weiteren Gedanken zu machen - ein Luxus, von dem Windows-Nutzer nur träumen können.

Klarer Sieger: Mac

7. Mikromanagement

Wer eine Windows-Version auf seinem PC installieren möchte, muss im Anschluss an die Installation erst einmal zahlreiche Treiber im Internet suchen und herunterladen, um wichtige Komponenten wie Grafikkarte, WLAN oder USB überhaupt starten zu können. Insgesamt kann es recht lange dauern, bis alles vollständig installiert und einsatzfähig ist - vor allem für unerfahrene Computernutzer ein echtes Problem.

Bei Macintosh ist dieser Aufwand nicht nötig. Da Hardware und Software bei Apple aus einem Hause kommen, wird der Computer stets mit der aktuellsten Software und den passenden Treibern versorgt.

Klarer Sieger: Mac

Wer gerne zockt, wird nur mit einem Windows-Computer glücklich werden.
Wer gerne zockt, wird nur mit einem Windows-Computer glücklich werden.

8. Tüfteleien

Nicht jeder Nutzer möchte einen rundum fertigen Computer. Manche haben großen Spaß daran, einen Computer selbst zusammenzubauen oder ihn durch Basteleien zu "pimpen".

Für solche Spielereien gibt es bei Apple-Produkten keinen Platz, da alle Komponenten von Apple selbst verbaut und verschraubt werden und sich nur wenig verändern lässt.

Klarer Sieger: Windows

9. Zuverlässigkeit

Auch wenn manche Stimmen anderes behaupten: Das Betriebssystem von Apple läuft insgesamt stabiler und zuverlässiger als Windows. Zwar kann auch die Performance von Macintosh-Computern schwächeln, allerdings haben Nutzer im Schnitt immer noch mit deutlich weniger Abstürzen oder Fehlermeldungen zu kämpfen als Windows-Nutzer.

Klarer Sieger: Mac

10. Preis

Auf den ersten Blick scheinen Apple-Computer wesentlich teurer zu sein als Windows-Computer, doch wer ausschließlich den Kaufpreis der Hardware in die Rechnung miteinbezieht, sieht nicht die ganze Wahrheit. Zum einen gibt es Windows-Computer, die preislich mit Apple-Computern gleichaufliegen.

Während es erstere aber in allen Preisklassen zu kaufen gibt, hat Apple ausschließlich High-End-Produkte auf dem Markt und erscheint dadurch grundsätzlich teurer. Zum anderen müssen Windows-Nutzer in der Regel das Betriebssystem und andere Software separat kaufen - essenzielle Anschaffungen, die sich schnell auf mehrere hundert Euro belaufen und zum Kaufpreis dazugerechnet werden müssen.

Bei einem Apple-Computer ist die meiste Software bereits vorinstalliert oder wird zum kostenlosen Download angeboten. Außerdem bekommen Nutzer System-Updates kostenlos und haben somit stets die aktuellste Version.

Klarer Sieger: Keiner von beiden

Fazit

Für welches Betriebssystem man sich entscheiden sollte, hängt eindeutig von der Art der Nutzung ab. Beide bieten sowohl Vor- als auch Nachteile.

Wer nur ein kleines Budget zur Verfügung hat, auf spezielle Windows-Software angewiesen ist oder gerne Computerspiele spielt, kommt um einen Windows-PC nicht herum.

Wer hingegen ein möglichst intuitives, zuverlässiges und wartungsfreies Betriebssystem bevorzugt, sollte auf Macintosh zurückgreifen.

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