Schwierige Bergung: Motorjacht droht zu sinken

Winsen (Luhe) - Am Mittwochmorgen ist eine zwölf Meter lange Motorjacht auf der Elbe in Höhe Hoopte am Anleger der Zollenspieker Fähre (Landkreis Harburg) auf einen Buhnenkopf aufgefahren und kann seitdem nicht freigesetzt werden.

Die Rettungskräfte haben das in Schieflage geratene Boot im Auge.
Die Rettungskräfte haben das in Schieflage geratene Boot im Auge.  © JOTO

Nach ersten Ermittlungen der Hamburger Wasserschutzpolizei wollte der Schiffsführer gegen 9 Uhr morgens mit seiner Jacht von der Elbe in die Ilmenau fahren, als er auf einer Buhne aufsetzte.

Das ist ein rechtwinklig vom Ufer zur Flussmitte hin errichteter Damm, der dem Küstenschutz oder zum Flussbau dient.

Die alarmierten Feuerwehrleute retteten zwei Personen und zwei Vögel von der sich zu diesem Zeitpunkt bereits in Schräglage befindlichen Jacht.

Hamburg: Niedrige Zahlen: Hamburger Senat berät über Lockerung der Maskenpflicht!
Hamburg Niedrige Zahlen: Hamburger Senat berät über Lockerung der Maskenpflicht!

Die Einsatzkräfte hofften, dass das Schiff wieder mit dem Hochwasser am Mittwochabend aufschwimmen könnte. Doch das Elbwasser drückte in den Innenraum der Jacht, die daraufhin zu sinken drohte.

Feuerwehrleute pumpten daraufhin das Wasser aus dem Schiffsinneren, um das Boot zu stabilisieren. Die Einsatzkräfte bewachten die Jacht die ganze Nacht über.

Der neue Plan lautete: Mit dem nächsten Hochwasser am Donnerstag soll ein neuer Versuch unternommen werden, das Schiff von der Bunhe zu fahren. Die Wasserschutzpolizeit hat die Ermittlungen zur Havarie aufgenommen.

Die Feuerwehr ist mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.
Die Feuerwehr ist mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.  © JOTO

Mehr zum Thema Hamburg Unfall: