"Wir müssen zusammenarbeiten": Angela Merkel über die Beziehung zu Russland

Stralsund - Bundeskanzlerin Angela Merkel (64, CDU) hat zu mehr Kompromissbereitschaft in der Politik aufgerufen, um die Demokratie zu verteidigen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (64, CDU) spricht vor dem Jahresempfang des Wirtschaftsrates der CDU auf dem Alten Markt mit Demonstranten einer Schülerdemo.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (64, CDU) spricht vor dem Jahresempfang des Wirtschaftsrates der CDU auf dem Alten Markt mit Demonstranten einer Schülerdemo.  © Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

Der Kompromiss sei ein konstruktives Element der Demokratie, sagte sie am Freitag in Stralsund auf dem Jahresempfang des Wirtschaftsrates der CDU Mecklenburg-Vorpommerns.

Sie sprach auch über die Erdgaspipeline Nord Stream 2 - und räumte diesem Projekt Chancen ein. Nach dem Ausstieg aus der Kernenergie im Jahr 2022/23 und dem Kohleausstieg bis 2038 werde der Anteil von Erdgas an der Energieversorgung weiter wachsen.

Die Frage, wie abhängig sich Deutschland mache, werde viel diskutiert. Der russischen Regierung warf Merkel einen Informationskrieg vor, eine Desinformationskampagne. Dennoch sagte sie: "Wir müssen zusammenarbeiten."

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schaut sich auf dem Jahresempfang ihres Wahlkreises das Buffet an.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schaut sich auf dem Jahresempfang ihres Wahlkreises das Buffet an.  © Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

Titelfoto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

Mehr zum Thema Angela Merkel:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0