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Wirtschaft: Das Jahr wird gut - oder sogar besser

Dresden - Sachsen exportiert so viel wie nie! Doch damit nicht genug: Im neuen Jahr will der Freistaat neue Absatzmärkte erschließen – vor allem im Osten.
Sachsen ist Autoland. Bis zum 3. Quartal 2015 wurden Kfz-Erzeugnisse im Wert von mehr als 14 Millionen Euro exportiert.
Sachsen ist Autoland. Bis zum 3. Quartal 2015 wurden Kfz-Erzeugnisse im Wert von mehr als 14 Millionen Euro exportiert.

Dresden - Russland, Klimavertrag und das Internet der Dinge: All das könnte für die sächsische Wirtschaft 2016 wichtig werden, meint Peter Nothnagel (59), Chef der Wirtschaftsförderung Sachsen.

MOPO24: Wie lief das Wirtschaftsjahr 2015 für Sachsen?

Peter Nothnagel: Sehr gut! Die Unternehmen entwickeln sich gut. Interessanterweise halten sich die Firmen aber aktuell deutschlandweit bei Investitionen zurück. Da ist die spannende Frage, ob sie das 2016 nachholen. Wir hoffen, dass das neue Jahr wirtschaftlich genauso gut oder sogar noch besser wird.

MOPO24: Gab es auch Probleme?

Peter Nothnagel: Was zum Beispiel den Export nach Russland betrifft, war es kein gutes Jahr. Da haben wir 12 Prozent eingebüßt, aus zwei Gründen. Grund eins: Die russische Wirtschaft schwächelt durch Rubelkurs und Ölpreis. Und Punkt zwei: Das Embargo, das europaweit abgesprochen ist, schlägt sich natürlich auch auf unsere Firmen nieder.

Wir hoffen darauf, dass sich die politische Lage stabilisiert und die Sanktionen wegfallen können. Unsere sächsischen Unternehmen sind willens, in Russland Geschäfte zu machen.

Im Jahr 2016 will Wirtschaftsförderer Peter Nothnagel (59) Sachsen vor allem auf dem asiatischen Kontinent in Stellung bringen.
Im Jahr 2016 will Wirtschaftsförderer Peter Nothnagel (59) Sachsen vor allem auf dem asiatischen Kontinent in Stellung bringen.

MOPO24: Könnte der Pariser Klimavertrag die sächsischen Geschäfte künftig beflügeln?

Peter Nothnagel: Selbstverständlich. Fahren Sie mal nach China. Da werden Sie sehen, wie oft da die Luft schlecht ist. Das ist für uns eine Chance. Man tut da was Gutes und macht noch ein Geschäft dabei.

MOPO24: Heißt das, die Umweltbranche wird im neuen Jahr besonders boomen?

Peter Nothnagel: Klar ist, durch den Klimawandel wird natürlich besonders die Branche der Umwelt- und Energietechnik profitieren. Da sind wir dann auch beim Maschinen- und Anlagenbau. Wenn man Maschinen herstellt, die 20 Prozent weniger Energie verbrauchen, ist das ein Kaufargument.

Das gleiche gilt auch für die Mobilität. Wer Autos baut, die wirklich sauberer sind als die anderen, verkauft langfristig besser. Das zieht sich wirklich überall durch.

Nothnagel sieht die Zukunft der sächsischen Mikroelektronik-Unternehmen im Internet der Dinge.
Nothnagel sieht die Zukunft der sächsischen Mikroelektronik-Unternehmen im Internet der Dinge.

MOPO24: Also wird die sächsische Wirtschaft 2016 weiter wachsen?

Peter Nothnagel: Ich bin als Prophet nicht geeignet, sonst wär ich Millionär. Aber im Bereich Mobilität hoffen wir, dass das aktuelle Abgasproblem kompensiert wird. Beim Maschinen- und Anlagenbau hoffen wir, dass sich das Verhältnis zu Russland normalisiert.

Bei der Mikroelektronik glauben wir daran, dass es mittelfristig durch das Internet der Dinge einen neuen Markt gerade auch für sächsische Unternehmen geben wird.

MOPO24: Internet der Dinge?

Peter Nothnagel: Heißt, ein Tablet hat einen Mikroprozessor, ein Computer hat mindestens einen, im Auto sind zig davon. In Zukunft wird auch in der Glühbirne ein Schaltkreis sein oder im Blutdruckmessgerät.

Und alle diese Geräte werden eine eigene Intelligenz haben und sich untereinander vernetzen. Zu so etwas
läuft die Entwicklung bei Globalfoundries. Die werden solche Schaltkreise hoffentlich bald in großen Stückzahlen bauen und verkaufen.

Unternehmen hoffen auf neue Märkte im Osten

Ministerpräsident Stanislaw Tillich wirbt seit Jahren in Asien für Sachsen - hier 2010 in der Mongolei.
Ministerpräsident Stanislaw Tillich wirbt seit Jahren in Asien für Sachsen - hier 2010 in der Mongolei.

Sachsen exportiert so viel wie nie. Bereits im dritten Quartal 2015 schreiben die Unternehmen mit 29,5 Millionen Euro ein Ausfuhrplus von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Wichtigste Exportländer sind und bleiben China (4,2 Mio. Euro), die USA (3,5 Mio. Euro) und das Vereinigte Königreich (1,7 Mio. Euro). Doch damit nicht genug: Im neuen Jahr will der Freistaat neue Absatzmärkte erschließen – vor allem im Osten.

„Wir wollen mal wieder versuchen in der Ukraine Aktivitäten anzubahnen, ebenso in den baltischen Staaten Estland,
Litauen und Lettland“, erklärt Peter Nothnagel von der Wirtschaftsförderung Sachsen.

Weitere große Ziele sind die Kaukasus-Region und Zentralasien. „In Russland sind wir traditionell stark vertreten. Aber wir wollen uns auch drumherum mal umsehen – Aserbaidschan, Turkmenistan, Kasachstan.“ Erste Kontakte wurden bereits geknüpft.

Kuba öffnet sich langsam. Da scharrt das Autoland Sachsen doch gleich mal mit den Hufen - immerhin gibt´s auf der Insel viele alte Autos.
Kuba öffnet sich langsam. Da scharrt das Autoland Sachsen doch gleich mal mit den Hufen - immerhin gibt´s auf der Insel viele alte Autos.

Außerdem auf der Agenda: die Mongolei. Im Mittelpunkt stehen hier die Bereiche Bergbau sowie Anlagen- und Maschinenbau.

Behilflich dabei sind noch die Beziehungen aus DDR-Zeiten. „Viele unserer Unternehmer verstehen Russisch und haben keine Angst vor diesen Ländern. Und auch die Menschen in den ehemaligen Staaten der Sowjetunion sehen uns mit großer Sympathie“, meint Nothnagel.

Durch ihre internationale Öffnung wieder in den Fokus gerückt sind Kuba und der Iran. „Besonders der Iran hat mittelfristig viel Potenzial. Aber das dauert noch einige Jahre. Umso wichtiger ist es für uns, jetzt schon die Saat
zu säen.“

Fotos: PR/Sächsische Staatskanzlei, dpa/Jan Woitas, Thomas Kretschel, Michael Kappeler, Kairopress

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