Beliebte Modeketten vor dem Aus! Pimkie und Promod schließen Geschäfte

Berlin/Paris (Frankreich) - Die Corona-Krise setzt allen Modeunternehmen extrem zu. Viele namhafte Firmen halten den wirtschaftlichen Folgen nicht mehr Stand und gehen zugrunde. Nun auch die französischen Modemarken Pimkie und Promod.

Pimkie muss die Hälfte der deutschen Geschäfte schließen.
Pimkie muss die Hälfte der deutschen Geschäfte schließen.  © 123rf/Bjoern Wylezich

Wie Textilwirtschaft berichtet, wird Pimkie im Februar 40 von insgesamt 75 Filialen in Deutschland schließen. Rund 150 Mitarbeiter werden entlassen. Promod dagegen muss alle 32 Läden dicht machen.

Die Gläubiger haben dem Insolvenzplan einstimmig zugestimmt, hieß es.

Schon im Frühjahr gab es viele Umsatzeinbußen bei Promod und Pimkie. Bereits im September wurde ein Insolvenzverfahren gegen die beiden französischen Modeproduzenten eingeleitet. Der zweite Lockdown im Dezember hat den deutschen Geschäften nun endgültig "das Genick gebrochen".

"Ohne die teilweise sicher schmerzhaften Anpassungen der Standortmieten hätte die weitere Existenz von Pimkie in Deutschland zweifellos infrage gestanden", sagte Patrick van der Linden, operativer Geschäftsführer der Pimkie-Gruppe.

Auch Promod muss Filialen schließen.
Auch Promod muss Filialen schließen.  © 123RF/sylv1rob1

Eine gute Nachricht gibt es dennoch: Zumindest die Online-Shops sollen bestehen bleiben und bei Promod sogar weiter ausgebaut werden.

Titelfoto: 123rf/Bjoern Wylezich

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