BMW-Verkaufszahlen gesunken: Krieg, Corona und Chip-Knappheit drücken Absatz

München - Fortgesetzte Engpässe bei Elektronikbauteilen, der Krieg in der Ukraine und die Corona-Lockdowns in China haben im zweiten Quartal die Verkaufszahlen von BMW belastet.

Die Verkaufszahlen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce - allesamt in der Hand des bayerischen Autobauers - sind fast um ein Fünftel gesunken.
Die Verkaufszahlen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce - allesamt in der Hand des bayerischen Autobauers - sind fast um ein Fünftel gesunken.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Mit 563.536 Fahrzeugen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce lieferte der Autobauer fast ein Fünftel weniger aus als im starken Vorjahreszeitraum, wie BMW am Freitag in München mitteilte.

Nach einem nicht ganz so großen Minus im ersten Jahresviertel ergibt sich für das erste Halbjahr damit ein Verkaufsminus von 13,3 Prozent auf rund 1,16 Millionen Fahrzeuge.

Der Rückgang bei der Kernmarke betrug in den ersten sechs Monaten im Jahresvergleich 13,7 Prozent auf knapp 1,017 Millionen Fahrzeuge.

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Beim Mini liegt das Minus bei knapp elf Prozent, bei Rolls-Royce gab es im Halbjahr noch ein kleines Plus.

Deutlich gestiegen ist der Absatz elektrifizierter Fahrzeuge mit einem Plus von gut einem Fünftel auf 184.553 Stück.

Darin enthalten sind auch 75.891 vollelektrische Fahrzeuge, deren Verkaufszahl sich mehr als verdoppelte.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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