Gastgewerbe in der Krise: Pleitewelle erwartet

Düsseldorf/NRW - Die Krisenstimmung im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe verschärft sich laut dem Branchenverband Dehoga weiter.

Der leere Kölner Heumarkt: Das Gastgewerbe wartet auf Touristen.
Der leere Kölner Heumarkt: Das Gastgewerbe wartet auf Touristen.  © Oliver Berg/dpa

77 Prozent der Betriebe sehen laut einer verbandsinternen Umfrage demnach ihre Existenz aufgrund der Corona-Pandemie bedroht.

24,5 Prozent der Befragten erwägten sogar eine Aufgabe.

An der bundesweiten Befragung hätten sich 1394 Unternehmer aus Nordrhein-Westfalen beteiligt, so die Dehoga.

Wie der Landesverband mitteilte, stehen bei vielen Mitgliedern die sogenannten Novemberhilfen noch aus.

"Gerade einmal 71,8 Prozent der gastgewerblichen Unternehmer in NRW (bundesweit: 68,1 Prozent) haben Abschlagszahlungen für die Novemberhilfen erhalten."

Auch Einzelhandel droht die Pleite

"Die von uns herbeigesehnte Öffnung und Normalisierung ist erst einmal nicht abzusehen, deshalb bleibt es umso wichtiger, die Hilfen, so schnell, so passend und so unbürokratisch es geht, dort ankommen zu lassen, wo sie gebraucht werden, nämlich in den Betrieben", sagte Dehoga-NRW-Präsident Bernd Niemeier.

Auch der stationäre Einzelhandel mit seinen vielen Geschäften steckt nach eigenen Angaben in der größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. Vielen Laden-Betreibern droht die Pleite, warnt der Einzelhandel.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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