Corona-Krise: So hart trifft sie Maultaschen-Hersteller "Bürger"

Ditzingen - Die Corona-Krise hat dem Teigwarenproduzenten Bürger GmbH einen herben Einbruch der Geschäfte beschert.

Blick in die Maultaschen-Produktion im Crailsheimer Werk.
Blick in die Maultaschen-Produktion im Crailsheimer Werk.  © Marijan Murat/dpa

Der Umsatz mit Maultaschen, Spätzle, Schupfnudeln, Gnocchi und andere Leckereien ging im vergangenen Jahr nach 223,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 203,6 Millionen Euro zurück, wie das Familienunternehmen am Donnerstag im baden-württembergischen Ditzingen (Kreis Ludwigsburg) mitteilte.

Das ertragsstarke Großverbraucher-Geschäft mit Mensen, Kantinen oder der Gastronomie sei extrem eingebrochen.

Es habe auch durch starke Geschäfte im Einzelhandel nicht aufgefangen werden können.

Angaben zum Gewinn machte das Unternehmen keine. Der Absatz habe allerdings im vergangenen Jahr nur leicht unter dem Niveau des Vorjahres gelegen.

Das Unternehmen produzierte im Werk Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) sowie am Stammsitz in Ditzingen insgesamt 81.325 Tonnen Lebensmittel (2019: 81.897 Tonnen).

Vor allem Produkte mit schneller und einfacher Zubereitung seien sehr gefragt gewesen.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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