Dresdner Stollen, Printen und Lebkuchen: Lambertz aus Aachen steigert Umsatz

Aachen - Mit seinem Angebot an Lebkuchen, Printen und Dresdener Stollen ist der Gebäckhersteller Lambertz bisher gut durch die Corona-Krise gekommen.

Lambertz-Eigentümer Herman Bühlbecker (71) stellte die Umsatzsteigerung vor.
Lambertz-Eigentümer Herman Bühlbecker (71) stellte die Umsatzsteigerung vor.  © pr/Lambertz

Im Ende Juni abgeschlossenen Geschäftsjahr 2020/21 steigerte das Familienunternehmen seinen Umsatz trotz der Pandemie um 3 Prozent auf 656 Millionen Euro, wie der Lambertz-Eigentümer Herman Bühlbecker (71) am Mittwoch mitteilte.

Zum Ergebnis machte er keine Angaben.

Auch die Corona-Krise habe die Nachfrage nach traditionellem Herbst- und Weihnachtsgebäck nicht dämpfen können, sagte Bühlbecker.

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Im Gegenteil: Viele Verbraucherinnen und Verbraucher hätten sich in bitteren Zeiten gerne etwas Süßes gegönnt.

Profitiert habe das Unternehmen auch von den kühleren Temperaturen in den Herbst- und Wintermonaten 2020, die für einen zusätzlichen Nachfrageschub gesorgt hätten.

Spurlos ging die Pandemie allerdings auch an Lambertz nicht vorbei.

Online-Shopping bei Süßwaren beliebter

In wichtigen Vertriebskanälen wie dem Süßwarenfachhandel oder den Shoppingzonen der Flughäfen brachen die Umsätze deutlich ein.

Doch sei dies durch die gestiegene Nachfrage im Lebensmitteleinzelhandel wettgemacht worden, sagte Bühlbecker.

Auch die eigenen Online-Shopping-Kanäle des Herstellers meldeten ein spürbares Umsatzplus.

Titelfoto: pr/Lambertz

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