Galeria Karstadt Kaufhof macht 18 Häuser in NRW dicht!

Köln/Essen - Galeria Karstadt Kaufhof wird allein in Nordrhein-Westfalen 18 Warenhäuser schließen.

Ein Galeria Kaufhof mit verschlossenen Türen.
Ein Galeria Kaufhof mit verschlossenen Türen.  © Bodo Marks/dpa

Das geht aus einer internen Liste der Unternehmensgruppe hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Besonders hart trifft es den Firmensitz in Essen und die Stadt Dortmund. 

In beiden Städten sollen die verbliebenen beiden Warenhäuser geschlossen werden. 

In der Landeshauptstadt Düsseldorf sollen zwei von drei Filialen der Warenhauskette dicht machen. Hier soll nur die Filiale an der Königsallee erhalten bleiben.

Schließen sollen außerdem Filialen in Bielefeld, Bonn, Brühl, Gummersbach, Gütersloh, Hamm, Iserlohn, Köln Weiden, Leverkusen, Mönchengladbach Rheydt, Neuss und Witten.

In Köln bleiben die beiden Warenhäuser der Innenstadt vorerst geöffnet, in Köln-Weiden muss ein Geschäft schließen.

Ein Sprecher von Verdi NRW übte scharfe Kritik an den Schließungsplänen. 

"Für uns ist keine Strategie darin erkennbar, wenn man in Großstädten wie Essen oder Dortmund beide Standorte schließen will." 

Gewerkschaft hofft auf Politik und Vermieter

Der Gewerkschafter appellierte an Politiker und Vermieter, sich für den Erhalt der Warenhäuser einzusetzen. Sonst drohe eine Verödung der Innenstädte. Verdi werde um jeden Arbeitsplatz kämpfen.

Bundesweit will Galeria Karstadt Kaufhof 62 seiner 172 Filialen schließen.

Insgesamt 5317 Mitarbeiter werden dadurch nach Angaben des Gesamtbetriebsrates ihre Arbeit verlieren. Die Gewerkschaft Verdi hatte zuvor sogar von rund 6000 der noch 28 000 Beschäftigten gesprochen, die von dem Kahlschlag betroffen seien.

Titelfoto: Bodo Marks/dpa

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