Gericht lässt nicht locker: Ex-Wirecard-Chef Braun bleibt in U-Haft

München - Der frühere Wirecard-Vorstandschef Markus Braun (52) muss auch nach einem Jahr hinter Gittern in Untersuchungshaft bleiben.

Der ehemalige Wirecard-Chef Markus Braun (52) muss weiterhin in U-Haft bleiben. (Archiv)
Der ehemalige Wirecard-Chef Markus Braun (52) muss weiterhin in U-Haft bleiben. (Archiv)  © Peter Kneffel/dpa

Der 2. Strafsenat des Oberlandesgerichts München ordnete am Freitag die Fortdauer der U-Haft an, wie das Gericht mitteilte.

Auf freien Fuß hingegen kommt ein weiterer Wirecard-Manager aus der Finanzabteilung des Konzerns.

Das damalige Dax-Unternehmen war im Sommer 2020 nach Aufdeckung mutmaßlicher Milliardenbetrügereien zusammengebrochen.

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Der Entscheidung des OLG vorausgegangen war wochenlanges Tauziehen zwischen Staatsanwaltschaft und den Verteidigern Brauns.

Die Ermittler werfen Braun und anderen Wirecard-Führungskräften gewerbsmäßigen Bandenbetrug vor.

Sie sollen Banken und Investoren mithilfe manipulierter Bilanzen um drei Milliarden Euro geprellt haben. Haftprüfungen finden im Turnus von drei Monaten statt.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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