Großküchenausstatter Rational rechnet mit Dämpfer zum Jahresstart

Landsberg Am Lech - Die Corona-Pandemie bremst die Geschäfte des Großküchenausrüsters "Rational" weiter.

Der Gewinn des MDax-Konzerns wurde nach dem Jahr 2020 mehr als halbiert. (Symbolbild)
Der Gewinn des MDax-Konzerns wurde nach dem Jahr 2020 mehr als halbiert. (Symbolbild)  © Frank Rumpenhorst/dpa

Das Unternehmen bekräftigte aufgrund der jüngsten Verschärfungen der Maßnahmen seine vorsichtige Prognose für das Gesamtjahr.

"Auch im Jahr 2021 werden uns die negativen Auswirkungen des Coronavirus auf die Weltwirtschaft und die Foodservice-Branche begleiten", schrieb Konzernchef Peter Stadelmann am Mittwoch im Geschäftsbericht für das vergangene Jahr.

Das Konzernmanagement gehe davon aus, "dass die bestehenden Einschränkungen auf unsere Kunden auch im Jahr 2021 zumindest teilweise bestehen bleiben, aber nicht weiter verschärft werden", ergänzte Stadelmann.

Die Fortschritte bei der Impfstoffentwicklung gäben aber Hoffnung, dass eine "weitgehende Rückkehr zur Normalität" im zweiten Halbjahr möglich sein werde.

Rational rechnet daher weiterhin damit, seinen Umsatz und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) 2021 leicht steigern zu können.

"Wir gehen aktuell von einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich aus", so Stadelmann.

Umsatz zuletzt um 23 Prozent zurückgegangen

Zumindest für die ersten drei Monate stellt sich Rational aber auf einen Durchhänger ein: Eingeplant ist ein Umsatzminus von knapp zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Dies sei aber bereits eine erfreuliche Entwicklung, da sich die Umsätze in den ersten zwei Monaten 2020 noch auf hohem Vorkrisenniveau befunden hätten, betonte Stadelmann.

Im vergangenen Jahr hatte die Pandemie Rational übel mitgespielt: Wie bereits seit Februar bekannt, war der Umsatz um 23 Prozent auf 650 Millionen Euro zurückgegangen.

Ergebnisseitig musste der MDax-Konzern deutliche Einbußen hinnehmen: Der Gewinn unter dem Strich wurde auf rund 80 Millionen Euro mehr als halbiert.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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