Grüner Wasserstoff? Siemens Energy kooperiert mit französischem Gashersteller Air Liquide

München/Paris - Siemens Energy und der französische Gashersteller Air Liquide wollen Elektrolyseure für Wasserstoff aus erneuerbaren Energien bauen.

Siemens Energy will Elektrolyseuren im industriellen Maßstab ausbauen.
Siemens Energy will Elektrolyseuren im industriellen Maßstab ausbauen.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Bis 2025 soll eine jährliche Produktionskapazität von 3 Gigawatt erreicht werden, wie die beiden Unternehmen am Donnerstag in München mitteilten.

Das entspricht der Leistung von 200 bis 300 großen Windrädern auf See. Der Start der Produktion ist für die zweite Jahreshälfte 2023 geplant.

Bereits im Februar hatten die beiden Unternehmen angekündigt, bei der Entwicklung von Elektrolyseuren im industriellen Maßstab zusammenarbeiten zu wollen.

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Siemens Energy wird einen Anteil von 74,9 Prozent am Joint Venture haben, das in Berlin angesiedelt werden soll.

Der Konzern bringt dabei seine in der Hauptstadt entstehende Elektrolyseur-Fertigung mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro ein.

Zudem wollen beide Unternehmen gemeinsam an der nächsten Generation von Elektrolyseur-Technologien forschen.

Joint Venture für erneuerbaren und kohlenstoffarmen Wasserstoff

"Die Gründung dieses deutsch-französischen Joint Ventures ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem führenden europäischen Ökosystem für erneuerbaren und kohlenstoffarmen Wasserstoff", sagte Air-Liquide-Chef François Jackow.

"Durch die Ausweitung der Produktion von Elektrolyseuren in großem Maßstab werden Air Liquide und Siemens Energy in der Lage sein, ihren Kunden Zugang zu großen Mengen an wettbewerbsfähigem erneuerbarem Wasserstoff zu verschaffen und deren Aktivitäten zu dekarbonisieren."

Energy-Chef Christian Bruch betonte: "Um grünen Wasserstoff wettbewerbsfähig zu machen, brauchen wir in Serie gefertigte, kostengünstige und skalierbare Elektrolyseure. Außerdem benötigen wir starke Partnerschaften."

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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