Handel beklagt: Erster Advents-Samstag brachte viel weniger Kunden als sonst

Düsseldorf - Nachdem am Rabatte-Tag Black Friday viele Fußgängerzonen in NRW voll waren und einzelne Einkaufszentren zeitweise geschlossen wurden, ist der Advents-Samstag aus Sicht des Handels durchwachsen verlaufen.

Der erste Advents-Samstag ist in Nordrhein-Westfalen nach dem Black-Friday aus Sicht des Handels durchwachsen verlaufen.
Der erste Advents-Samstag ist in Nordrhein-Westfalen nach dem Black-Friday aus Sicht des Handels durchwachsen verlaufen.  © Fabian Strauch/dpa

Laut Handelsverband NRW gaben bei einer Umfrage unter rund 250 Mitgliedern etwa 40 Prozent an, dass nur bis zu 40 Prozent der Kunden des Vorjahres gekommen seien - und auch die Umsätze entsprechend ausfielen.

"Viele Händler sagten: 'Es war okay - für Corona'", so eine Verbandssprecherin am Sonntag.

Rund die Hälfte der befragten Händler sehe dem weiteren Verlauf des Weihnachtsgeschäfts eher negativ entgegen, so die Sprecherin: "Es hat sich wieder gezeigt, dass die geschlossene Gastronomie sowie die abgesagten Weihnachtsmärkte spürbar fehlen."

Zudem gebe es ganz profane Probleme: So wüssten manche Kunden nicht, wo sie auf Toilette gehen sollen - da zum Beispiel alle Cafés zu haben. Unsicher sollten sich die Menschen nicht fühlen:

"Der Einzelhandel ist kein Hotspot. Und vielfach werden Abstands- und Hygieneregeln weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus angewandt."

Verkaufsschlager seien an diesem Wochenende übrigens Adventskalender gewesen: "Darunter die klassischen Schokoladenkalender, aber auch hochpreisige Exemplare wie Lego- und Beautykalender", sagte die Sprecherin.

Titelfoto: Fabian Strauch/dpa

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