Post legt Zahlen vor: brummende Geschäfte, aber große Probleme im Briefgeschäft

Bonn - Dank brummender Geschäfte mit Frachtgütern und Lieferketten-Dienstleistungen blickt die Deutsche Post optimistischer auf das Gesamtjahr 2022 als zuvor.

Das Stammgeschäft der Post - die Beförderung von Briefen und Paketen im Inland - war zuletzt eher ein Sorgenkind.
Das Stammgeschäft der Post - die Beförderung von Briefen und Paketen im Inland - war zuletzt eher ein Sorgenkind.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Bereits Mitte Oktober hatte der Bonner Konzern mitgeteilt, dass er seine Prognose anheben werde. Am Dienstag will die Post bekannt geben, mit welchem Betriebsergebnis sie in diesem Jahr rechnet.

Das bisherige Ziel von circa acht Milliarden Euro wird nach oben korrigiert. Konzernchef Frank Appel (61) und Finanzvorständin Melanie Kreis (51) stellen sich in einer Pressekonferenz den Fragen der Journalisten.

Das Stammgeschäft der Post - die Beförderung von Briefen und Paketen im Inland - war zuletzt eher ein Sorgenkind: Wegen Corona-Ausfällen und einem schweren Stand am Arbeitsmarkt waren die Personalengpässe mancherorts so groß, dass vor allem die Briefbeförderung ins Stocken kam. Die Post sprach von lokalen Problemen.

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Das Paketgeschäft wiederum, das in den Corona-Jahren 2020 und 2021 einen enormen Wachstumsschub hinter sich hat, schwächelte im bisherigen Jahresverlauf.

Im Herbst entwickelten sich die Paketmengen aber besser als in der ersten Jahreshälfte - neue Zahlen zum Paketgeschäft will das Management am Dienstag ebenfalls vorlegen.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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