Sixt drosselt Flotten-Größe wegen Corona! Rekordumsatz erwartet

Pullach - Der Autovermieter Sixt stemmt sich mit Kostensenkungen, herausgezögerten Investitionen und einer verkleinerten Flotte gegen die Folgen der weltweiten Corona-Pandemie.

Eine reduzierte Autoflotte soll mithelfen, Millionen einzusparen. (Archiv)
Eine reduzierte Autoflotte soll mithelfen, Millionen einzusparen. (Archiv)  ©  Tobias Hase/dpa

Die Verschiebung von Investitionen sowie Einsparungen bei Personal- und Sachaufwendungen in Höhe von bis zu 100 Millionen Euro solle die Kostensituation deutlich verbessern, teilte der im SDax notierte Konzern am Mittwoch in Pullach bei der Veröffentlichung detaillierter Jahreszahlen mit. 

Zudem werde Sixt die Vermietflotte kurzfristig deutlich reduzieren und damit entsprechende Kapazitäten und Liquidität freisetzen.

Der Konzern bestätigte die erst vor wenigen Tagen abgegebene Prognose eines starken Umsatz- und Gewinnrückgangs im Jahr 2020 im Prinzip, setzte aber auch ein Fragezeichen dahinter. 

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Die Ziele hängen davon ab, dass sich die erheblichen Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens sowie des privaten wie geschäftlichen Reiseverkehrs in den für Sixt relevanten Märkten im Jahresverlauf schrittweise wieder verringern, hieß es. 

Im Jahr 2021 rechnet man mit einer deutlichen Steigerung des Umsatzes. (Archiv)
Im Jahr 2021 rechnet man mit einer deutlichen Steigerung des Umsatzes. (Archiv)  © Sina Schuldt/dpa

Sixt rechnet 2021 trotz allem mit Rekordergebnis

Diese Prämisse sei natürlich mit Unsicherheiten behaftet, denn niemand kann den weiteren Verlauf der weltweiten Pandemie vorhersehen.

Sixt rechnet für das Jahr 2021 mit einer Rückkehr zur Normalität. Dann werde eine deutliche Steigerung des Umsatzes und ein leichtes Plus beim Gewinn vor Steuern erwartet - und zwar nicht im Vergleich zu 2020, sondern zu 2019, als das Unternehmen ein Rekordergebnis einfuhr.

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Titelfoto: Tobias Hase/dpa

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