Streit um Ikea-Bett nach Jahren beigelegt!

Düsseldorf/Frankfurt - "Mo" gegen "Malm": Das Bett eines Frankfurter Designers sah Ikeas Modell "Malm" zum Verwechseln ähnlich. "Mo" war zuerst da, sagte der Frankfurter. Nach jahrelangem Prozessreigen ist der Steit nun beendet - und zum Ergebnis herrscht das große Schweigen.

Das Foto zeigt das Bett "MO" der Möbelmarke e15. Der jahrelange Rechtsstreit um den Ikea-Bettenklassiker "Malm" ist beendet.
Das Foto zeigt das Bett "MO" der Möbelmarke e15. Der jahrelange Rechtsstreit um den Ikea-Bettenklassiker "Malm" ist beendet.  © Martin Url/Philipp Mainzer/e15/dpa

Der jahrelange Rechtsstreit um den Ikea-Bettenklassiker "Malm" ist beendet. 

Die Klage sei zurückgezogen, sagte ein Sprecher des Düsseldorfer Oberlandesgerichts auf dpa-Anfrage.

Dies spreche dafür, dass die Streitparteien sich vermutlich außergerichtlich geeinigt hätten.

Das Frankfurter Designerbüro e15 hatten das schwedische Möbelhaus in Erklärungsnot gebracht.

Ihr Bett "Mo" sehe nicht nur fast genau so aus wie "Malm", es sei auch zuerst da gewesen, hatten die Frankfurter erklärt. 

Auf Anfrage wollte sich e15 zum Ende des Rechtsstreits aber nicht äußern. Ikea Deutschland erklärte sich für Auskünfte zu diesem Fall nicht zuständig.

Sogar der Bundesgerichtshof hatte sich mit dem Fall beschäftigt. Er hatte ältere Urteile aufgehoben und den Fall an das Oberlandesgericht Düsseldorf zurückverwiesen. Das war vor drei Jahren.

Das Foto zeigt das IKEA-Bett "Malm".
Das Foto zeigt das IKEA-Bett "Malm".  © Inter IKEA Systems B.V./dpa

Das Design des Massivholz-Bettes "Mo" wurde 2002 beim Patentamt geschützt. Ikea vertreibt "Malm" seit 2003 in Deutschland. Nach Darstellung des schwedischen Konzerns war ein sehr ähnliches Vorläufer-Modell namens "Bergen" parallel zu "Mo" entstanden.

Titelfoto: Inter IKEA Systems B.V./dpa

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