Verlag der Schwäbischen Zeitung übernimmt den Nordkurier

Ravensburg - Der Schwäbische Verlag übernimmt die Nordkurier Mediengruppe in Mecklenburg-Vorpommern.

Das Verlagsgebäude von Schwäbisch Media in Ravensburg. (Archiv)
Das Verlagsgebäude von Schwäbisch Media in Ravensburg. (Archiv)  © Felix Kästle/dpa

Wie der Verlag in Ravensburg mitteilte, hat er dies mit den beiden bisherigen Mitgesellschaftern vereinbart, der Mediengruppe Presse-Druck in Augsburg und den Kieler Nachrichten.

Mehr als 30 Jahre lang hielten die drei Verlagshäuser jeweils ein Drittel an der Mediengruppe in Neubrandenburg. Rückwirkend zum 1. Januar 2021 ist der Schwäbische Verlag demnach nun alleiniger Gesellschafter.

Die beiden Zeitungstitel Schwäbische Zeitung und Nordkurier erreichen gemeinsam eine tägliche verkaufte Auflage von mehr als 200.000 Exemplaren.

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Der Zusammenschluss zu einer Mediengruppe mit rund 2500 Festangestellten steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung.

Über den Kaufpreis wurde den Angaben zufolge Stillschweigen vereinbart.

"Beide Häuser haben in den vergangenen Jahren in einigen Bereichen sehr innovative Lösungen für die Herausforderungen des Medienwandels gefunden und können jetzt von den Erfahrungen der jeweils anderen profitieren", hieß es in einer Mitteilung der Geschäftsführer der Nordkurier Mediengruppe, Jérôme Lavrut und Holger Timm.

Publizistisch und journalistisch blieben die Schwäbische Zeitung und der Nordkurier allerdings getrennt, denn die beiden Häuser seien nicht zuletzt durch die räumliche Trennung völlig unabhängig in der lokalen und regionalen Berichterstattung.

Lutz Schumacher, CEO von Schwäbisch Media, sagte laut Mitteilung: "Für die Zukunftsfähigkeit regionaler Medienhäuser sind Digitalisierung, Effizienzsteigerung und Wachstum wichtige Voraussetzungen. Die beiden wirtschaftlich gesunden Medienhäuser sind gemeinsam besser für die Zukunft gerüstet."

Titelfoto: Felix Kästle/dpa

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